99 Teilnehmer aus 22 Ländern sind zum Wettbewerb 2018 angereist

(cs) Insgesamt 99 Teilnehmer nehmen am diesjährigen 53. Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in den Fächern Flöte und Fagott teil. Von den 159 zugelassenen Bewerbern reisten am gestrigen Tag 51 Teilnehmer für das Fach Flöte sowie 48 Teilnehmer für den Wettbewerb im Fach Fagott an. Mit dem heutigen Probentag erreichen nun die Vorbereitungen ihren Höhepunkt und Abschluss.

Ab 4. Mai stellen sich dann die Teilnehmer zwischen 16 und 30 Jahren dem musikalischen Wettstreit, der über drei Auswahlprüfungen sowie eine Finalrunde mit Orchester ausgetragen wird. Die jungen Musikerinnen und Musiker stammen aus 22 verschiedenen Ländern. Darunter sind Teilnehmer aus Südkorea (22), Japan (10) und Deutschland (9) besonders stark vertreten, gefolgt von China (8) und Spanien (8). Sie werden sich den beiden internationalen Jurys in der ersten Auswahlprüfung mit einem zwanzigminütigen Programm vorstellen, darunter im Fach Flöte mit Werken von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart und zeitgenössischen Komponisten wie Arthur Honegger oder Luciano Berio. Im Fach Fagott haben die Teilnehmer u.a. als Pflichtstück zwei Sätze aus einer Partita von Johann Sebastian Bach vorbereitet sowie ein Werk von Johann Wenzel Kalliwoda oder Carl Maria von Weber ausgewählt.

Der Wettbewerb findet für das Fach Flöte in der Musikhalle Markneukirchen und für das Fach Fagott im Alten Schloss in Erlbach statt. Beginn ist am Freitag jeweils 9.00 Uhr. Zu den Vorspielen sind Besucher herzlich willkommen. Insgesamt dauert der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen noch bis zum 12. Mai 2018.

 

Klassisch gerockt ins neue Jahr - Neujahrskonzert 2019

 

Eintrittskarten zum Neujahrskonzert jetzt im Vorverkauf

(cs) Was sind eigentlich echte Klassiker der Musik? - Elvis Presley? Walzer von Johann Strauß? „Memory“ aus dem Musical „Cats“ oder vielleicht doch auch ein Hit der Rolling Stones?

Für die Musiker des Sinfonieorchesters Markneukirchen unter der Leitung von Matthias Spindler zählen sie alle zu den „Klassikern“ der Musikgeschichte und sollen gemeinsam mit einer Auswahl beliebter Werke von Franz Schubert bis Deep Purple im Neujahrskonzert am 12. Januar 2019, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen erklingen.

Zum ersten Mal steht das Sinfonieorchester gemeinsam mit einer Band auf der Bühne. Die Musiker von „Nobody“ werden an diesem Abend hin und wieder für die etwas rockigeren Töne im Orchesterklang sorgen, während Sängerin Jana Sammer ein gefühlvoll-romantisches Flair in die Musikhalle zaubern wird.

Freuen dürfen sich alle Gäste auch auf Martin Voigt, der sie als Moderator durch den Abend begleitet.

Eintrittskarten für das Neujahrskonzert sind ab sofort in der Tourist-Information im Gerber-Hans-Haus Markneukirchen (Tel.: 03 74 22 / 40 775, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erhältlich oder am Konzertabend an der Abendkasse.

Vorverkauf 14 € / 12 € , Abendkasse 16 € / 14 € einschließlich Pausengetränk

 

Meldeergebnis Flöte & Fagott 2018

 

228 Bewerber aus 38 Ländern der Welt

(cs) Flöte und Fagott werden im Mittelpunkt des 53. Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen stehen, der vom 3. bis 12. Mai 2018 erneut junge Musiker aus aller Welt in die Musikstadt einlädt. Beide Fächer sind nach längerer Zeit wieder im Wettbewerbskalender zu finden; einen Flötenwettbewerb gab es zuletzt 2002 in der Musikstadt, einen Wettbewerb für Fagott 2006. Dieser lange Zeitabstand tat der Attraktivität aber keinen Abbruch, denn zum Ende der Anmeldefrist lagen insgesamt 228 Bewerbungen aus 38 Ländern vor. Davon entfielen 146 auf das Fach Flöte und 82 auf das Fach Fagott. Besonders stark vertreten sind erneut junge Musiker aus Südkorea (38). Sie stellen in beiden Fächern die größte Bewerbergruppe. Gefolgt werden sie von Deutschland (23) und China (18). Bei den Bewerbungen im Fach Flöte entscheidet nun eine CD-Vorauswahl über die endgültige Zulassung zum Wettbewerb. Das Ergebnis wird Ende Februar veröffentlicht. Für die Bewerber im Fach Fagott wird keine CD-Vorauswahl durchgeführt, da es die Anzahl der Anmeldungen nicht erfordert. Hier erhalten alle Bewerber eine Einladung nach Markneukirchen. Insgesamt werden zu den drei öffentlichen Auswahlprüfungen und einer Finalrunde in jedem Fach sowie dem abschließenden Preisträgerkonzert außergewöhnliche Talente aus aller Welt erwartet.

Für den Wettbewerb 2018 hat der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, erneut die Schirmherrschaft übernommen. Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Peter Damm. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Eckart Haupt - Flöte (Deutschland) und Prof. Wolfgang Rüdiger – Fagott (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. Dazu gehören im Bereich Flöte Prof. Dr. John R. Bailey (USA), Prof. Irmela Boßler (Deutschland), Prof. Dr. Daisuke Morota (Japan), Prof. Gaby Pas-Van Riet (Belgien), Prof. Roswitha Staege (Deutschland) und Prof. Jiří Válek (Tschechische Republik). Im Fach Fagott gehören der Jury an: Prof. Stefano Canuti (Italien), Frau Kari Foss (Norwegen), Prof. Pascal Gallois (Frankreich), Prof. Albrecht Holder (Deutschland), Prof. Valery Popov (Russland) und Prof. Alfred Rinderspacher (Deutschland).

Die Preisträger erwarten neben den Geldpreisen, die in diesem Jahr u.a. von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Volksbank Vogtland, der Merkur Bank Markneukirchen sowie dem Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen gestiftet werden, auch Konzertengagements z.B. mit der Chursächsischen Philharmonie, sowie weitere Sachpreise Markneukirchener Instrumentenbauer wie eine Piccoloflöte der Firma Hammig, eine Generalüberholung für Fagott der Firma Gebrüder Mönnig und ein Einkaufsgutschein der Firma Buffet Crampon. Unterstützt wird der Wettbewerb darüber hinaus auch durch weitere Institutionen und Unternehmen der Region wie die Stadt Markneukirchen und die Sparkasse Vogtland und deren Stiftung.

Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offen stehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 4. Mai 2018. Solist des Abends wird der 27-jährige Cellist Sol Daniel Kim aus Österreich sein. Er begeisterte als Preisträger des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2013 und kehrt nun mit dem Cellokonzert B-Dur von Luigi Boccherini an den Ort seines Erfolges zurück. Auf dem Programm des Abends stehen außerdem die Ouvertüre „Die Geschöpfe des Prometheus“ von Ludwig van Beethoven, sowie dessen 6. Sinfonie „Pastorale“. Eintritt: VVK 16,-/13,- Euro, AK 18,-/15,- Euro.

Das Blasorchester Markneukirchen, ebenfalls ein Laienorchester mit zahlreichen Musikinstrumentenbauern in seinen Reihen, gibt am darauffolgenden Dienstag, den 8. Mai 2018, ein Konzert in der Musikhalle Markneukirchen. Während der Wettbewerbstage wird es in den Instrumentenbau-Werkstätten und bei Ausstellungen auch die Möglichkeit  geben, den Instrumentenbauern über die Schulter zu schauen. Im Musikinstrumenten-Museum wird passend zu Wettbewerb im Fach Flöte am 5. Mai 2018 eine Sonderausstellung eröffnet zum Thema „Die Familie der Querflöte  - von Piccolo bis Subkontrabassflöte“. Ein Einführungsvortrag sowie zwei Konzerte mit Flötenensembles am 5. und 6. Mai umrahmen die Präsentation musikalisch.

Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes wird auch 2018 wieder das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Flöte und Fagott am Samstag, dem 12. Mai 2018, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden Bestplatzierten werden mit einem Flöten- bzw. Fagottkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart zu erleben sein. Diese Werke stehen auch in den Finalrunden am 10. Mai (Fagott) und am 11. Mai (Flöte) auf dem Programm. Die Begleitung wird von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach übernommen. Die weiteren Preisträger stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem Wettbewerbsprogramm unter Beweis. Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 8 €/10 € im Vorverkauf.

Weitere Informationen erhalten Sie im Sekretariat des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen, Tel.: 037422/41160, Fax: 037422/41169, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Amtsübergabe des Präsidenten für Saiteninstrumente

 Amtsübergabe des Präsidenten für Saiteninstrumente Prof. Julius Berger an Prof. Thomas Selditz

(cs) Der Charakter und die Qualität eines Musikwettbewerbes werden sehr stark von den Personen geprägt, die ihm als künstlerische Persönlichkeiten vorstehen. Sie geben dem Wettbewerb seine Prägung u.a. durch die Auswahl der Programme, eine ausgewogenen Zusammensetzung der Jury und eine sich gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schätzt sich sehr glücklich, in den Jahren seit 2003 mit Prof. Julius Berger eine herausragende Künstlerpersönlichkeit in der verantwortungsvollen Position des Präsidenten für Streichinstrumente zu haben und blickt sehr dankbar auf 7 gemeinsame Wettbewerbe in der Musikstadt im Vogtland zurück.

Prof. Berger hat nun mit nachstehenden Worten den Wunsch geäußert, das Amt des Präsidenten abgeben zu dürfen:

„Das Amt des Präsidenten des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen ist eines der schönsten, das ich jemals innehatte. Die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern, mit dem Organisationsteam um Frau Schmidt und zuletzt Frau Schlegel funktionierte  nicht nur reibungslos, die gemeinsamen Anstrengungen für die hochbegabte musikalische Jugend der Welt war stets effizient, kompetent und menschlich überaus erfreulich. Darüber hinaus entwickelten sich enge Kontakte des Wettbewerbes zu den Geigen- und Bogenbauern, ein wichtiges Anliegen meinerseits. Für all dies danke ich von Herzen!

Ich bitte um Verständnis, dass ich die Gelegenheit nutze, für das Präsidentenamt von nun an den in Plauen geborenen Wiener Universitätsprofessor Thomas Selditz vorzuschlagen. Es war immer mein Bestreben, dem Internationalen Instrumentalwettbewerb auch dadurch zu dienen, dass ich den Weg für eine neue Generation frei mache, für Innovation aber auch den Erhalt der erlangten Werte. Ich werde dem Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen stets verbunden bleiben und schließe mich dem Wort unseres verstorbenen Ehrenpräsidenten Kurt Masur an, der uns schrieb: „…Ich wünsche dem Internationalen Instrumentalwettbewerb ein ewig Leben.“

Am Mittwoch, den 9. Mai 2018, 19.00 Uhr, wird in der Villa Merz, Adorfer Straße 38, Markneukirchen die Amtsübergabe im Rahmen eines Cembalokonzertes stattfinden. Gäste sind herzlich willkommen. Eintritt: 12,- Euro

Der künftige Präsident des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen, Prof. Thomas Selditz, ist in Markneukirchen kein Unbekannter. Seine erste Berührung mit der Musikstadt hatte er im Jahr 1989 als Preisträger des damaligen Violawettbewerbes. Er studierte an der berühmten Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin bei Alfred Lipka.  Bevor er 2010 als Professor für Viola an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien berufen wurde unterrichtete er als Professor in Hannover und Hamburg. Sein Engagement als 1. Solo-Bratschist der Staatsoper Berlin gab er zugunsten seiner ausgeprägten Leidenschaft für Kammermusik und der Liebe zum Unterrichten 1999 auf. Seit nunmehr 25 Jahren tritt Thomas Selditz als Kammermusiker im internationalen Konzertleben in Erscheinung. Zu Beginn der 90er Jahre gründete er das Gaede Trio, mit dem er in Europa, Asien und in den USA auftrat. Die wichtigsten Werke für Streichtrio wurden in dieser Besetzung auf CD eingespielt. 2013 gab er diese Arbeit auf und war bis Sommer 2016 Bratschist im Hugo Wolf Quartett. Rund 20 CD-Einspielungen dokumentieren die Vielseitigkeit seiner solistischen und kammermusikalischen Projekte bei den Labeln Audite, Tacet, Largo Records/London, SONY, CPO, MDG, VMS, Megadisc classic. Einige davon erhielten die höchsten Auszeichnungen der Fachpresse (u. a. Diapason d’Or, 2003 Deutscher Schallplattenpreis, Pasticcio-Preis). Seine Konzerttätigkeit führte ihn in Konzertsäle wie die Wigmore Hall London, Frick Collection und Carnegie Hall New York, Cité de la Musique Paris, Auditorio Nacional de Música Madrid, Philharmonie Berlin, Kioi Hall Tokyo, zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival und dem Kissinger Sommer um nur einige zu nennen. In Markneukirchen wirkte Thomas Selditz zuletzt in den Jahren 2007, 2013 und 2017 in der Funktion des Fachjuryvorsitzenden für den Wettbewerb im Fach Viola.

Weitere Informationen erhalten Sie im Sekretariat des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen, Tel.: 037422/41160, Fax: 037422/41169, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Finale im Fach Fagott

Finale im Fach Fagott – Die Preisträger stehen fest

(sh) Nach bereits drei durchgeführten Auswahlprüfungen wurde am Donnerstag, dem 10. Mai 2018 das Finale im Fach Fagott des diesjährigen Internationalen Instrumentalwettbewerbes in der Musikhalle Markneukirchen ausgetragen. Die drei Finalisten, Theo Plath (Deutschland), David Spranger (Deutschland) und Andrea Cellachi (Italien), traten ein letztes Mal vor die siebenköpfige internationale Jury und spielten um die Preise. Ihr außergewöhnliches Können stellten die drei Finalisten mit Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert in G-Dur unter Beweis. Begleitet wurden die Teilnehmer von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung ihres Chefdirigenten David Marlow.

Nach einer Juryberatung wurde das Ergebnis am Ende des Abends durch den Präsidenten Prof. Peter Damm bekanntgegeben:

  1. Preisträger …………………………………………………… David Spranger (D)
  2. Preisträger….………………………………………………… Andrea Cellachi (I)
  3. Preisträger …………………………………………………… Theo Plath (D)

Die drei Erstplatzierten werden zum Preisträgerkonzert am Samstag, dem 12. Mai 2018 noch einmal einen Querschnitt der Werke aus den verschiedenen Runden des Wettbewerbes vortragen. So wird der erste Preisträger, David Spranger noch einmal mit dem Werk der Finalrunde, W.A. Mozarts Konzert in B-Dur zu hören sein. Der Zweitplatzierte, Andrea Cellachi, wird ein Werk der dritten Auswahlprüfung, G.P. Telemanns Sonate in f-moll darbieten. Theo Plath wird als dritter Preisträger A. Tansmans Sonatine, ebenfalls ein Werk der dritten Runde, präsentieren. Karten für das Preisträgerkonzert gibt es an der Abendkasse für 12 Euro.

Bereits am morgigen Freitag, dem 11. Mai 2018 werden um 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen die drei Finalisten des Faches Flöte auftreten. Stefan Gottfried Tomaschitz (Österreich), Joidy Blanco (Venezuela) und Rute Fernandes (Portugal) werden das Konzert G-Dur von W.A. Mozart vortragen. Begleitet werden die Finalisten ebenfalls von der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.  Karten für das Finale im Fach Flöte können zum Preis von 3 Euro an der Abendkasse erworben werden.