2017 - Viola & Kontrabass

Kontrabass


1. Andreas Ehelebe

Deutschland

Biografie

 

Andreas Ehelebe wurde 1994 in Wernigerode geboren und erhielt seit frühester Kindheit Klavierunterricht.

Im Alter von elf Jahren wechselte er zum Kontrabass und wurde zunächst von Andreas Nettels, später bei Prof. Frithjof-Martin Grabner an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig unterrichtet.  In dieser Zeit gewann Andreas mehrfach Preise beim Bundeswettbewerb “Jugend Musiziert” in den Kategorien “Kontrabass Solo” und “Duo Streichinstrument/Klavier” und sammelte erste Orchestererfahrung im Landes- und Bundesjugendorchester. Weitere Orchestererfahrung erlangte er in der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem SWR Sinfonieorchester Freiburg Baden-Baden, der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals und künftig im Gustav Mahler Jugendorchester sowie in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2015 wurde Andreas Ehelebe mit einem Stipendium ausgezeichnet und wirkt in der Saison 2016/2017 in der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler mit. Außerdem erhielt er beim Internationalen Bodensee Musikwettbewerb Überlingen 2015 und beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2017 jeweils einen 1. Preis.

Andreas Ehelebe wird gefördert durch die Märkische Kulturkonferenz, den Richard-Wagner Verband, die Oscar und Vera Ritter Stiftung und die Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Seit dem Wintersemester 2013/2014 ist er als Student an der Hochschule für Musik Nürnberg eingeschrieben, wo er von Prof. Dorin Marc unterrichtet wird. 


2. Maria Krykov

Finnland

Biografie

Die finnische Bassistin Maria Krykov begann ihre Ausbildung bei Lasse Lagercrantz an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Nach einigen Jahren an der Folkwang Universität der Künste schloss sie ihr Bachelor-Studium an der HfM "Hanns Eisler" bei Prof. Matthew McDonald ab, wo sie derzeit ihr Master-Studium absolviert.

Als langjähriges Mitglied, sowie als Solo-Bassistin des EUYO sammelte sie früh Erfahrungen im Orchesterspiel. Von 2012-2013 war Maria Krykov Praktikantin im Gürzenich-Orchester Köln und begann 2016 mit der Ferenc-Frischey-Orchesterakademie. Des Weiteren spielte sie im Royal Concertgebouw Orchester in Amsterdam und als Solo-Kontrabassistin im Mahler Chamber Orchestra.

Als Kammermusikerin war sie zu Gast beim Kuhmo Chamber Music Festival seit 2012, sowie bei Festivals in Helsinki und Sysmä.

Maria Krykov stand in Semifinale des ARD Wettbewerbes 2016, gewann einen 2. Preis beim Internationalen Sperger Wettbewerb 2016 und wurde erste Preisträgerin des 1. Internationalen Kontrabass Wettbewerbs Ankara 2015.


3. Indivara Stivín 

Tschechische Republik

Biografie

 Indi Stivín wurde 2001 in Prag in eine musikalische Familie geboren. Er begann sehr früh Klavier und Geige zu spielen. Im Alter von 9 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Kontrabass wegen dessen tiefen und beruhigenden Klanges und begann neben dem Spiel auf diesem Instrument auch eigene Kontrabass-Kompositionen zu schreiben. Indi Stivín studiert bei Dalibor Tkadlčík, dem Solobassisten der Staatsoper Prag und nimmt Privatunterricht mit Jan Krigovsky in Senec, Slowakei. Er gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise. Dazu gehören erste Preise bei internationalen Kontrabasswettbewerben in Blatna, Tschechische Republik (2012, 2014, 2016), in Wroclaw, Polen (2013), in Banska Bystrica, Slowakei („Carl Ditters von Dittersdorf“, 2013, 2014, 2015, 2016), in Ostrava, Tschechische Republik („PRO BOHEMIA“, 2015) und in Holice, Tschechische Republik („František Černý und Jan Geissel“, 2016). Außerdem erhielt er einen Sonderpreis für außergewöhnliche Musiker unter 17 Jahren beim "Victor Dijon de Monteton Award" Zürich, Schweiz. 

 

Viola


1. Diyang Mei

China

Biografie

 

Diyang Mei begann seine Violinausbildung mit fünf Jahren. Ab 2005 besuchte er die an das Central Conservatory of Music angegliederte Schule mit dem Hauptfach Viola in der Klasse von Prof. Shaowu Wang. Bereits in dieser Zeit erhielt er mehrere Stipendien und gewann zahlreiche internationale Preise.

Er spielte mit zahlreichen Sinfonieorchestern und besuchte Meisterkurse u.a. bei Hariolf Schlichtig, Matthias Buchholz, Pinchas Zukerman, Nobuko Imai, Roberto Diaz, Günter Pichler und Valentin Erben. Im Oktober 2012 wurde Diyang Mei als Vertreter der chinesischen Musikervereinigung gewählt. Im Dezember desselben Jahres gewann er den Preis des Central Conservatory of Music. Seit 2014 studiert Diyang Mei bei Prof. Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 ist er Stipendiat bei der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now München e.V.

Zu Seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen u.a. der Erste Preis beim Nationalen Violawettbewerb in Peking/China 2007, der Erste Preis und ein Sonderpreis beim 10. Internationalen Viola- und Violoncellowettbewerb in Villa de Llanes, Spanien 2008, der Erste Preis beim Wettbewerb für Streichquartett der 8. Tagung der chinesischen Musik "Jinzhong" 2011, der Erste Preis und weitere Auszeichnungen beim IVC Young Artist Competition in Rochester 2012, der Erste Preis beim Polnischen Internationalen Musikfestival in Pila 2012, der Erste Preis beim 19. Internationalen Brahms Musikwettbewerb für Viola in Österreich 2012, der Erste Preis beim Gasteig-Musikwettbewerb in München 2015 sowie der Erste Preis und der Preis der Freunde Junger Musiker beim Internationalen Max Rostal Musikwettbewerb für Viola in Berlin 2015.

 


2. Karoline Errera

Russland

Biografie

Karolina Errera begann von früher Kindheit an, Musik zu lernen. Ihr erstes Instrument war die Violine, erst danach die Viola. Von 1999 bis 2011 studierte sie an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums in der Klasse von Maria Sitkovskaya. Seit 2011 ist sie Studentin an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Willfried Strehle.

Die junge Bratschistin ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe. 2009 gewann sie einen 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Musiker in Moskau. 2013 erspielte sie sich einen Sonderpreis beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie einen 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Bereits als Schülerin konzertierte sie als Solo-Bratschistin mit verschiedenen Kammer- und Jugendsinfonieorchestern und gab Konzerte in Russland und Europa. Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen, wie dem Verbier Festival, dem „Chamber Music Connects the World“ Festival der Kronberg Academy, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Torleif Thedéen, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben nahm sie 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Von 2008 bis 2010 wurde sie mit einem Stipendium und Konzerten durch die Vladimir Spivakov-Wohltätigkeitsstiftung gefördert.

Seit 2014 wird sie von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Konzertauftritten gefördert. So spielte sie im Frühjahr 2015 beim Preisträgerkonzert des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und beim Konzert am Vorabend zur Kuratoriumssitzung der Deutschen Stiftung Musikleben in den Deichtorhallen Hamburg. Im Mai 2015 umrahmte sie auf Vorschlag der Stiftung musikalisch das Staatsbankett zu Ehren des Präsidenten des Staates Israel im Schloss Bellevue in Berlin.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

Seit Dezember 2015 ist Karolina in der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.


3. Sejune Kim 

Südkorea

Biografie

 Sejune Kim begann mit sechs Jahren Geige zu spielen. Später wechselte er zur Bratsche. Sejune Kim erhielt zahlreiche Preise, wie den Ersten Preis beim 9. Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen, einen Zweiten Preis des Hindemith Wettbewerbs der Viola-Stiftung Walter Witte (bei gleichzeitiger Nichtvergabe des Ersten Preises) in Frankfurt am Main und den dritten Preis beim Max Rostal Wettbewerb 2015 in Berlin. Im gleichen Jahr gewann er den 23. Wettbewerb des Instrumentenfonds der Deutsche Stiftung Musikleben im Fach Viola. Er spielt auf einer Bratsche von Stephan von Baehr 2009, Paris. 

Mit seinem Abel Quartett gewann Sejune Kim den 2. Preis beim August-Everding-Wettbewerb im Fach Streichquartett 2014 in München und den 1 .Preis beim Joseph Haydn Wettbewerb 2015 in Wien, Österreich. Im selben Jahr gewann er den 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb Lyon sowie den 3. Preis beim Genfer Wettbewerb im Fach Streichquartett.

Sejune Kim spielte als Solist u. a. mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Milton Keynes Orchester, dem Philharmonischen Orchester Baden Baden, dem Jugend Orchester Baden Baden, dem Seoul Symphony Orchester und dem GMMFS Orchester sowie zusammen mit bekannten Musikern wie Natalia Gutman, Kolja Blacher, Mischa Maisky, Hannah Chang und den Sejong Soloists.

Er ergänzte seine Ausbildung durch die Meisterkurse bei Nobuko Imai, Hartmut Rohde, Friedemann Weigle, Gath Knox, Vincent Royer, Lawrence Dutton, Tobi Apple, Rainer Schmidt, Eberhard Feltz, Heime Müller und beim Cuarteto Casals.

Nach dem Bachelorstudium studierte Sejune Kim im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Prof. Tabea Zimmermann. Anschließend studierte er parallel Solo-Master an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Hartmut Rohde und gemeinsam mit seinem Streichquartett an der HfMT München bei Prof. Christoph Poppen und Prof. Hariolf Schlichtig. Zurzeit setzt er sein Studium an der HfMTM Hannover bei Prof. Volker Jacobsen fort.