2018 - Flöte & Fagott

Flöte

1. Rute Fernandes

Portugal

Biografie

In Guimarães, Portugal geboren, studierte Rute Fernandes an der Professional and Artistic School of Vale do Ave bei Joaquina Mota und Elisa Trigo.

Als Stipendiatin der Calouste Gulbenkian Foundation absolvierte Rute ihr Studium an der Genfer Universität für Musik bei Michel Bellavance und Serge Saitta (Barockflöte) und schloss ein Masterstudium in Orchester an der Hochschule Luzern im Fachbereich Musik bei Sarah Rumer und Nicola Mazzanti (Piccolo) mit höchster Auszeichnung ab.

Während Ihrer Karriere wurde sie Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie dem Edwin-Fischer Wettbewerb, dem Concours National d'Éxécution Musicale de Riddes (Schweiz), der International Flute Competition Jastrzebie-Zdrój (Polen) sowie dem dritten National Contest for Winds of La Salette.

Als Solistin hatte sie Auftritte in Portugal und der Schweiz.

Sie komplettierte ihre Ausbildung mit Meisterkursen, unter anderem bei Emmanuel Pahud, Barthold Kuijken, Denis Bouriakov, Sarah Rumer, Riccardo Ghiani und Felix Renggli.

Rute ist Mitglied des Ensembles Made in Trio mit David Dias da Silva (Klarinette) und Sinforosa Petralia (Klavier), welches mit Anton Kernjak, Claudio Martinez, François Benda, Michel Bellavance, Sarah Rumer und Sergio Azzolini gearbeitet hat. Das Trio ist Preisträger der Chieri International Chamber Music Competition 2017, der Marianne und Curt Dienemann Stiftung 2015, der Orpheus Chamber Music Competition 2015. Außerdem waren sie Finalisten der Concert Artist Guild Competition 2016 in New York.

Eine Erwähnung verdient darüber hinaus auch Rute Fernandes Teilnahme bei den Festivals KlangBasel, der Schweizerischen Stiftung für Junge Musiker, der Mimiko Konzerte, dem Schweizer Kammermusik Festival in Adelboden (Schweiz), dem Internationalen Musikfestival in Primavera (Portugal) sowie dem Amici della Musica in Trapani und dem Amici della Musica in Alcama, Sizilien.

Als Orchesterspielerin ist Rute dem Verbier Festival Chamber Orchester, dem Verbier Orchester, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Schweizer Jugend Sinfonie Orchester, dem Jugendorchester der Europäischen Union (Sommerschule) und als Vertretung für das Gulbenkian Orchestra, das Orchestre de la Suisse Romande und das Tonhalle Orchester Zürich aktiv.

Rute Fernandes ist Soloflötistin der Züricher Philharmonie.

 

 

2. Joidy Blanco

 Venezuela

 

Biografie

 

Die 1992 in Venezuela geborene Flötistin Joidy Blanco erhielt 2001 ihren ersten Musikunterricht am Jugendmusikinstitut in Montalban. Von 2005 bis 2010 war sie Studentin am Simon Bolivar Musikkonservatorium bei Prof. Jose Garcia. Danach wechselte sie an das Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Lyon, wo sie bei M. Philippe Bernold studiert. Derzeit studiert sie an der Haute Ecole de Musique in Genf bei M. Jacques Zoon. Joidy hat in den vergangenen Jahren bei Musikwettbewerben wiederholt auf sich aufmerksam gemacht.

 

 


3. Stefan Gottfried Tomaschitz

Österreich

Biografie

Stefan Gottfried Tomaschitz, BA wurde am 16. Juni 1994 in Leoben geboren. Er studiert seit 2008, zuerst im Hochbegabtenlehrgang, 2009-2012 im Vorbereitungslehrgang und vom Wintersemester 2012/13 als ordentlicher Student „Konzertfach Flöte“ bei Nils-Thilo Krämer an der Kunstuniversität Graz (KUG). Seit dem Wintersemester 2015/16 studierte er nun bei Erwin Klambauer. Außerdem erhält er seit Sommer 2013 regelmäßigen Unterricht am Piccolo von Raphael Leone in Wien. Seit dem Wintersemester 2017/18 erhält er auch Piccolounterricht von Karin Bonelli an der KUG.

Sein Bachelorstudium, „Konzertfach Flöte“, schloss Stefan im Juni 2016 mit einstimmiger Auszeichnung an der KUG ab. Stefan studiert nun im Masterstudium „Konzertfach Flöte“ an der Kunstuniversität Graz. Derzeit absolviert er ein ERASMUS+ - Semester an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, in der Klasse von Wally Hase (Flöte) und Benjamin Plag (Piccolo).

Seine rege Konzerttätigkeit als Solist, im Orchester und als Kammermusiker, sowie im Rahmen von Musikvermittlung, führte Stefan neben Österreich und Deutschland auch nach Italien, Slowenien, Ungarn, Litauen, Rumänien, Holland, Großbritannien und in die Slowakei. Stefan spielte im Oktober 2016 das „Koncert for Fløjte og Orkester“ von Carl Nielsen mit dem Orchester der Johannes-Kepler-Universität Linz und dem Starvanger Amateur Orchester. Im August 2016 war er Solist der der „20. Sommerphilharmonie Leoben“ und spielte mit der „Pannonischen Philharmonie“, unter der Leitung von Professor Alois Hochstrasser, das „Konzert für Flöte und Orchester in G-Dur, KV 313“ von W.A. Mozart.

Stefan wurde im September 2016 mit einem Sonderpreis und Stipendium des „Internationalen Kammermusikfestivals ‚Allegro Vivo‘ Austria“, für die Interpretation von „Chant de Linos“ von André Jolivet ausgezeichnet. Im Oktober 2015 erreichte Stefan Tomaschitz mit seinem Flötentrio beim „16. Internationalen Friedrich-Kuhlau-Flöten-Wettbewerb“ in Uelzen (Deutschland), in der Kategorie für 3 und 4 Flöten, einen 3. Preis und den Sonderpreis der Jury über alle Kategorien für „die beste Interpretation eines Werkes von Friedrich Kuhlau“. Mit seinem Flötentrio ist Stefan auch im Rahmen von „Life Music Now“ seit Frühjahr 2015 in Graz tätig.

Seit Frühling 2017 ist Stefan Soloflötist und Piccoloflötist im Gustav Mahler Jugendorchester (GMJO) und spielte dort bereits unter Daniel Harding, mit Christian Gerhaher als Solist. Seit Mai 2017 ist Stefan Substitut bei den „Wiener Symphonikern“ und seit Winter 2016 ist er auch Substitut im ORF Radiosinfonieorchster Wien (RSO Wien) und durfte dieses unter anderem bereits auf einer China-Tournee (Januar 2017) als Piccoloflötist begleiten. Von Sommer 2015 bis Frühling 2017 war er Flötist und Piccoloflötist im Jugendorchester der Europäischen Union und spielte dort unter Dirigenten wie Vasily Petrenko, Xian Zhang und Gianandrea Noseda sowie mit Solisten wie Diana Damrau, Angela Georghiu und Alisa Weilerstein. Außerdem war Stefan ab 2012 Solopiccoloflötist und von 2015 bis 2017 Erster Soloflötist im Wiener Jeunesse Orchester (WJO) und spielte dort unter der Leitung von Chefdirigent Herbert Böck, Johannes Wildner, John Axelrod und Daniel Meyer.

Stefan ist mehrfacher Landes-, Bundessieger und Sonderpreisträger (div. CD-Produktionen und Meisterkurse; Jeunesse Orchestercamp Salzburg unter Kevin John Edusei) bei Prima la Musica, sowohl als Solist als auch mit Kammermusik. Von 2006-2009 war er (Piccolo-)Flötist und Solist des Internationalen Jugendsinfonieorchesters Steiermark-Litauen unter der Leitung von Maestro Saulius Sondeckis. 2009 spielte er beim Wiener Philharmoniker Projekt Steiermark-Salzburg mit einem Konzert im Rahmen der Salzburger Festspiele (Betreuung: Günter Federsel). 2007-2010 war er Solist des Steirischen Kammermusikfestivals Admont.

Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Barthold Kuijken, Silvia Careddu, Wally Hase, Michael Martin Kofler, Martin Belič und Vanessa Latzko.

 

Fagott

 


1. David Spranger

Deutschland

Biografie

David Spranger bekam seinen ersten Fagottunterricht im Alter von 13 Jahren bei Manfred Beyer (Staatskapelle Weimar) am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar. Später war er Jungstudent bei Prof. Frank Forst an der Hochschule für Musik. Schon früh förderte die aktive Teilnahme an Meisterkursen von Albrecht Holder, Klaus Thunemann, Eckart Hübner, Georg Klütsch, Dag Jensen und Sergio Azzolini seine musikalische Ausbildung. Solistisch trat er mit der Jenaer Philharmonie und der Staatskapelle Weimar auf. Ab 2008 studierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Frank Forst und wurde in dieser Zeit als Stipendiat in die „Hans und Eugenia Jütting“ - Stiftung Stendal sowie die Oscar und Vera Ritter-Stiftung aufgenommen. Außerdem ist er Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. 2011/12 absolvierte er ein einjähriges Auslandsstudium bei Prof. David Tomas in Barcelona, Spanien und studierte daraufhin bei ihm an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Ab Oktober 2014 setzte er sein Masterstudium bei Prof. Georg Klütsch an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln fort.

David Spranger war langjähriges Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Er war zwei Spielzeiten als stellvertretender Solofagottist im Beethoven Orchester Bonn tätig bevor er in der Spielzeit 2015/16 Solofagottist im Rotterdam Philharmonic Orchestra wurde. Als Gast spielt er regelmäßig im NDR Elbphilharmonie Orchester, der Dresdner Philharmonie, dem Royal Philharmonic Orchestra London sowie im Gürzenich-Orchester Köln, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Neben verschiedenen kammermusikalischen Tätigkeiten unterrichtet David Spranger auch im Rahmen der Rotterdam Philharmonic Codarts Academy.


2. Andrea Cellacchi

Italien

Biografie

Andrea Cellacchi, geboren in Rom 1997, stammt aus einer Musikerfamilie. Er begann im Alter von 10 Jahren Fagott zu spielen. Mit 16 Jahren absolvierte er sein Studium am Conservatory of Latina „Ottorino Respighi“, Italien mit höchster Auszeichnung.

Mit 18 Jahren erreichte er internationales Ansehen, nachdem er den ersten Preis beim zehnten „Aeolus“ Wettbewerb in Düsseldorf und als erster Italiener überhaupt, den ersten Preis beim „Muri“ Wettbewerb in der Schweiz gewonnen hat.

Außerdem gewann er den Premio Abbado Award 2015 und war erster Preisträger der Internationalen Fagottwettbewerbe „Audimozart“ 2016, „G. Rosini“ in Pesaro und „Città di Chieri“.

2017 erhielt er den „Antonin Reicha“ Preis während der Internationalen Sommerakademie in Wien.

Mit 15 wurde er für die „Accademia Nazionale di Santza Cecilia“ in Rom zugelassen, wo er den Fagottmasterkurs von M. Francesco Bossone besuchte.

Weiterhin nahm er an Meisterkursen von Deg Jensen, Matthias Ràcz, Klaus Thunemann, Heinz Holliger, Carlo Colombo, Stefano Canuti, Giorgio Mandolesi, Ole Kristian Dahl, Giorgio Versiglia teil.

Derzeit besucht er den Master Studiengang Music Performance an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Matthias Ràcz.

Im Alter von 19 Jahren wurde er erster Fagottist im Konzerthausorchster Berlin, dirigiert von Iván Fischer, mit welchem er in großen Hallen, wie dem Konzerthaus, der Philharmonie in Berlin sowie der Elbphilharmonie in Hamburg spielen konnte.

Er trat als Solist mit den Münchner Symphonikern, dem Izmir Staatssymphonieorchester, der Meininger Hofkapelle, den Düsseldorfer Symphonikern, der Argovia Philharmonic, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Haydn Orchester von Bolzano und Trento und dem Orchester von Teatro Lirici in Cagliari auf.

Er spielte mit Orchestern, wie dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Orchester dell´Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, der Filarmonica del Tetro Regio und dem Orchestra Filarmonica in Turin, unter der Leitung der Dirigenten A. Pappanu, G. Noseda, D. Rustioni.

Außerdem nahm er an bemerkenswerten Konzertensaisons und europäischen teil, wie etwa dem „Rome Chamber“ Musikfestival, dem „Encuentro de Música de Santander“ und dem „Campus RheinMain Festival“ in Frankfurt, bei welchem er mit Künstlern, wie A. Cabonare, G. Pallari, L. Dutton, H. Schellenberger, A. Adorian, E. Brunner, L. Borrani, L. Navarro, M. Ràcz und R. Vlatkovic gespielt hat.

2016 wurde ihm die Medaille des italienischen Abgeordnetenhauses als Anerkennung für sein Talent verliehen.

 


3. Theo Plath

Deutschland

Biografie

Theo Plath ist erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertiert solistisch mit bedeutenden Orchestern in Deutschland und dem Ausland. Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast renommierter Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Davos Festival und den „Spannungen“ in Heimbach und musiziert dort mit Musikern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Vilde Frang und Maximilian Hornung. Außerdem ist er Mitglied des Monet-Bläserquintetts.

2015 erschien seine erste CD, auf der mit Ramón Ortega Quero, Sebastian Manz und Marc Gruber die Sinfonia concertante von W. A. Mozart zu hören ist.

Zurzeit studiert Theo Plath im Master bei Prof. Dag Jensen an der HMT München.

Regelmäßig engagiert er sich bei der Initiative „Rhapsody in School“ und vermittelt seine Begeisterung für klassische Musik an Schüler in ganz Deutschland.

Im Jahr 2018 ist Theo Plath Solofagottist der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern.