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Neujahrskonzert 2020 mit dem Sinfonieorchester Markneukirchen

(gd) – Man sollte ein neues Jahr mit etwas Positivem beginnen. Und was kann positiver und fröhlicher stimmen als Musik, die von engagierten und begeisterungsfähigen Menschen dargeboten wird! Und so wurde mit einem Konzert der besonderen Art am 11.1.2020 auch das neue Jahr und Jahrzehnt in der Musikstadt Markneukirchen musikalisch begrüßt. Solisten am laufenden Band war das Motto dieses Abends, und auch wenn dieses Band an manchen Stellen etwas dünner war, so war es dennoch beeindruckend, was hier auf der wiederum von Katrin Geipel vom Blumenhaus am Roten Markt wunderbar geschmückten Bühne von Jung und Alt geboten wurde.

Ohne Walzer kein Neujahrskonzert und so erklang als Eröffnungsmusik der Kusswalzer op. 400 von Johann Strauß, der die fast ausverkaufte Musikhalle sogleich in eine beschwingte Stimmung versetzte.

In der anschließenden Neujahrsansprache begrüßte Bürgermeister Andreas Rubner zahlreiche Ehrengäste, wie z.B. den Landtagsabgeordneten Andreas Heinz mit seiner Gattin, die mittlerweile zu den Stammgästen bei den Konzerten des Markneukirchner Sinfonieorchesters gehören, den Bürgermeister aus der Partnerstadt Luby und andere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Im Anschluss zog Rubner Bilanz des vergangenen Jahres. Dass Markneukirchen ein lebenswerter Ort ist, ist dem Engagement aller Bürger, der ansässigen Firmen, Institutionen und den 60 Vereinen dieser Stadt zu verdanken. Andreas Rubner hob hervor, dass Markneukirchen nun mit vier Abgeordneten im Kreistag vertreten ist, und bewertete auch die finanzielle Lage  der Musikstadt positiv:  „Wir befinden uns finanziell in einem soliden Fahrwasser.“ So wurden im Jahr 2019 ca. 3 Millionen Euro in die Infrastruktur gesteckt und auch 2020 sind weitere 3,4 Millionen Euro u.a. für Straßen- und Brückenbau, für die Musikhalle und das Alte Schloss geplant. Zu den wirtschaftlichen Erfolgen gehört auch, dass nun alle Grundstücke im Gewerbegebiet vergeben sind, und dass wir wieder ein Ärztehaus haben, und somit die medizinische Versorgung der Bürger bedeutend verbessert wurde. „Damit ist uns etwas sehr Gutes gelungen. Wir brauchen Möglichmacher statt Zweifler und Verhinderer – auch im Vogtland, auch in der Regierung!“ 

Das Sinfonieorchester Markneukirchen unter der bewährten Leitung von Matthias Spindler knüpfte daran an und bewies mit diesem eindrucksvollen Konzert, dass auch in diesem Bereich kein Stillstand herrscht. Erfreulich auch, dass immer mehr junge Gesichter, also musikalischer Nachwuchs das Orchesterbild prägen! Die anschließenden Walzerträume von Oscar Straus unterstrichen gewissermaßen noch die positive Bilanz des Bürgermeisters.

Und dann entfaltete sich das Band der jungen und etwas älteren Solisten. Die 16jährige Flötistin Elisa Metschnabl spielte mit Bravour Sicilienne von Gabriel Fauré, der 13jährige Anton Schlegel ließ mit sauberer Tongebung und sicherer Interpretation die Romanze aus dem Konzert Es-Dur KV 447 von W.A. Mozart erklingen, bevor die erst 9 Jahre alte Nele Hufenbach mit einem für ihr Alter erstaunlichen Selbstbewusstsein und großer Souveränität den 1. Satz aus dem Klavierkonzert C-Dur von Georg Josef Vogler auswendig zu Gehör brachte. Chapeau, Chapeau!!

Wie vor 4 Jahren moderierte Dietrich Mund aus Zwickau diesen Abend und trug mit seiner lockeren und charmanten Art, mit seinem Wortwitz und seiner Schlagfertigkeit zum Gelingen dieses Konzertes bei. Aber auch gesanglich konnte er etwas bieten!  Er sang gemeinsam mit dem Dirigenten des Orchesters (sie hoben natürlich den Altersdurchschnitt der Solisten etwas an!) zur Freude der Zuhörer das bekannte Duett aus „Der Vogelhändler“ von Karl Zeller und erhielten dafür viel Beifall.

Den Ausklang des ersten Teiles des Programms vor der Pause, in der wieder der Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb zu einem Glas Sekt einlud, bildeten drei recht unterschiedliche Musikstile. Zum einen die Romanze op. 26 G-Dur von Johan Svendsen, dargeboten von Patrick Dietrich, danach Eine kleine Tischmusik von Manfred Menke, ein Klamauk mit vollem körperlichen und rhythmischen Einsatz der beiden Schlagzeuger Johann Kilian und Rainer Keil, des Posaunisten Julius Habel (dieser junge Mann verlässt leider demnächst das Vogtland) sowie des Dirigenten Matthias Spindler. Die französische Polka Flottes Leben von Eduard Strauss, mit viel Musizierfreude vom Orchester dargeboten, entließ dann die Zuhörer in die Pause.

Im zweiten Teil wurde das Terrain der klassisch leichten Muse verlassen und man betrat musikalisch den Boden der sogenannten U-Musik (Jazz, Musical, Irish Folk und Filmmusik). Wolfgang Wolfert – allen noch als Dirigent des Sinfonieorchesters bekannt – schrieb Back in Ireland für Violine, Violoncello und Orchester, und seine beiden Enkel Vincent (Geige) und Tobias (Cello) Piesendel waren die Solisten. Eine Reise ins Glück traten dann Felix Schindler und Philip Böttcher mit ihren Saxophonen an, unterstützt vom Orchester und arrangiert wiederum von Wolfgang Wolfert.

Die Szene aus My fair Lady von Frederick Loewe „Es grünt so grün…“, in überzeugender, gesanglich und mimisch beeindruckender Weise von Judith Meixner und Martin Voigt gestaltet, setzte das Programm fort. Music was my first Love (John Miles), vorgetragen vom Holzbläserquintett, A Song for Japan (Steven Verhelst), Solist Stephan Voigt (Posaune) und Gold von den Sternen aus dem Musical „Mozart“ von Sylvester Levay, gefühlvoll vorgetragen von der 17jährigen Schülerin Emely Uhlmann, waren weitere musikalische Schman-kerl. Veit Schindler, Oboist des Orchesters, krönte dann diesen 2. Teil mit seiner sehr einfühlsamen Interpretation von Gabriel’s Oboe aus dem Film „The Mission“ vom berühmten Filmkomponisten Ennio Morricone.

Dieser zeitlich recht lange, aber auch sehr kurzweilige Abend ging dann nun doch einmal zu Ende mit einer Reminiszenz an Louis Armstrong, Satchmo!, arrangiert von Ted Ricketts, und als Zugabe mit dem bekannte Radetzky-Marsch von Johann Strauß Auch hier konnte das Orchester noch einmal seine stilistische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen wunderbaren Abend ermöglichten und allen ein friedliches, gesundes und erfolgreiches 2020!

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99 Teilnehmer im Fach Horn zum Wettbewerb zugelassen

(cs) Für junge Hornistinnen und Hornisten aus aller Welt ging am 10. Januar 2020 die Anmeldefrist für den diesjährigen 55. Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen zu Ende. Und erneut können sich die Veranstalter über ein großes internationales Interesse am hochkarätigen Leistungsvergleich in der vogtländischen Musikstadt freuen. Alle 99 Bewerber im Alter zwischen 17 und 30 Jahren konnten direkt ohne Vorauswahl zum Wettbewerb zugelassen werden. Sie stammen aus 27 Ländern von fünf Kontinenten und sind nun herzlich eingeladen, vom 7. bis 16. Mai 2020 ihr Können in den vier öffentlichen Wettbewerbsrunden zu präsentieren. Wie bereits beim letzten Hornwettbewerb vor vier Jahren bilden Teilnehmer aus Deutschland mit 20 Bewerbern die größte Gruppe, gefolgt von Spanien und Österreich. Neu im Länderspiegel dieses Faches sind Estland und Lettland. Für das Fach Tuba läuft die Meldefrist noch bis zum 31. Januar.

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94 Teilnehmer im Fach Tuba zugelassen

(cs) Nachdem bereits am 10. Januar die Anmeldefrist für den diesjährigen Markneukirchener Wettbewerb im Fach Horn endete, gingen nun am 31.1.2020 auch die letzten Bewerbungen im Fach Tuba für den musikalisch anspruchsvollen Leistungsvergleich im Mai ein. Alle 94 Bewerber im Alter zwischen 18 und 32 Jahren konnten zum Wettbewerb zugelassen werden und erhalten nun eine Einladung in die Musikstadt. Sie stammen aus 23 Ländern von fünf Kontinenten. Die meisten von ihnen kommen dabei wie bereits beim letzten Wettbewerb vor vier Jahren aus Japan (24), gefolgt von Deutschland und den USA mit jeweils 7 Kandidaten.

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Michael Kretschmer übernimmt Schirmherrschaft für Wettbewerb 2020

(cs) Wenn am 7. Mai 2020 der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in seine 55. Auflage startet, wird erneut ein Sächsischer Ministerpräsident die Schirmherrschaft dafür übernehmen. Nach Stanislaw Tillich, der 2013 und 2015 das Amt innehatte, konnte in diesem Jahr Michael Kretschmer gewonnen werden.

In seiner Zusage heißt es, dass er damit zum Ausdruck bringen möchte, dass die Verknüpfung von traditionellem Handwerk, der Nachwuchsförderung junger Instrumentalisten und einem international anerkannten Musikerwettstreit für die kulturelle Identität des Freistaats Sachsen stehen.

Ministerpräsident Kretschmer wird die Schirmherrschaft gemeinsam mit Christian Thielemann übernehmen, der als Nachfolger von Kurt Masur seit 2016 dieses Amt innehat.

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Absage des Wettbewerbes 2020 aufgrund von SARS-CoV-2

(cs) Die Veranstalter des 55. Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen bedauern sehr, mitteilen zu müssen, dass der diesjährige Wettbewerb für die Fächern Horn und Tuba, der für die Zeit vom 7. bis 16. Mai geplant war, abgesagt werden muss.

Wir folgen damit den Empfehlungen von Regierung und Behörden zum Umgang mit dem Virus SARS-CoV-2, denn wir sehen uns in der Verantwortung für Teilnehmer, Juroren, Klavierbegleiter und alle Beteiligten des Wettbewerbes. Mit der Absage möchten wir die aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Virus unterstützen. Es ist uns wichtig, für den Wettbewerb in Markneukirchen stets faire und gleiche Bedingungen für Teilnehmer aller Länder zu gewährleisten, was unter den derzeitigen Umständen mit Reisebeschränkungen und Schwierigkeiten bei der individuellen Wettbewerbsvorbereitung beispielsweise aufgrund geschlossener Hochschulen nicht gegeben wäre.

Gleichzeitig möchten wir bereits jetzt darüber informieren, dass der 57. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen vom 5.-14. Mai 2022 für die Fächer Horn und Tuba ausgeschrieben werden wird. Die ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Fächer Oboe und Posaune rücken um zwei Jahre nach hinten auf 2024.

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