150 Teilnehmer aus 34 Ländern machen den Wettbewerb 2026 zum internationalsten und größten der Geschichte

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Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schreibt in diesem Jahr Geschichte: Mit 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 34 Ländern und 5 Kontinenten erreicht der Wettbewerb 2026 gleich zwei neue Rekordmarken. Noch nie zuvor nahmen so viele junge Musikerinnen und Musiker teil, und noch nie waren so viele Nationen vertreten. Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2010 lag bei 149 Teilnehmenden aus 33 Ländern.

Damit unterstreicht der Wettbewerb eindrucksvoll seine weltweit wachsende Bedeutung und seine Stellung als eine der renommiertesten internationalen Plattformen für den musikalischen Spitzennachwuchs.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs stehen die Fächer Horn und Tuba. Von den insgesamt 206 zugelassenen Bewerbungen sind 67 Musikerinnen und Musiker im Fach Horn sowie 83 Teilnehmende im Fach Tuba im Alter zwischen 14 und 32 Jahren nach Markneukirchen angereist. Besonders stark vertreten sind China, Deutschland und Japan.

Mit den abschließenden Proben erreichen die Vorbereitungen am heutigen Donnerstag ihren Höhepunkt. Der Wettbewerb wird bis zum 16. Mai in drei Runden ausgetragen. Die Finalentscheidungen mit Orchesterbegleitung finden am Donnerstag, dem 14. Mai 2026 im Fach Tuba sowie am Freitag, dem 15. Mai 2026 im Fach Horn statt.

In der ersten Runde, die von Freitag, dem 8. Mai, bis Sonntag, dem 10. Mai 2026 ausgetragen wird, präsentieren sich alle Teilnehmenden mit ihrem Wettbewerbsprogramm vor den internationalen Fachjurys. Im Fach Horn stehen Werke von Olivier Messiaen, Jean Françaix und Paul Dukas im Mittelpunkt, während im Fach Tuba William Krafts Encounters II sowie Zoltán Gardonyis Sonate für Tuba und Klavier erklingen.

Die Wertungsrunden finden in der Musikhalle Markneukirchen (Horn) und im Alten Schloss in Erlbach (Tuba) statt. Beginn ist täglich um 9.00 Uhr. Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet die Wettbewerbstage mit Konzerten, Vorträgen und Ausstellungen. Den Auftakt bildet am Freitag, dem 8. Mai 2026, das Eröffnungskonzert mit dem Sinfonieorchester Markneukirchen unter der Leitung von Matthias Spindler sowie der Viola-Solistin und Preisträgerin des Vorjahres, Carla Usberti. Auf dem Programm stehen Werke von Louise Farrenc, Henri Casadesus und César Franck.

Am Dienstag, dem 12. Mai 2026, lädt das Blasorchester Markneukirchen unter dem Titel „Ein Lied geht um die Welt“ zu einem Konzertabend gemeinsam mit dem Klarinettisten Holger Heberlein ein. Das Programm reicht von traditionellen Melodien bis zu modernen Arrangements.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet das Preisträgerkonzert am Ende der Wettbewerbswoche, bei dem die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal ausgewählte Werke ihres Wettbewerbsprogramms präsentieren.