Rückblick und Zusammenfassung 2026

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Der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schrieb in diesem Jahr Geschichte: Mit 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 34 Ländern und 5 Kontinenten erreichte der Wettbewerb 2026 gleich zwei neue Rekordmarken. Noch nie zuvor nahmen so viele junge Musikerinnen und Musiker teil, und noch nie waren so viele Nationen vertreten. Damit unterstreicht der Wettbewerb eindrucksvoll seine weltweit wachsende Bedeutung und seine Stellung als eine der renommiertesten internationalen Plattformen für den musikalischen Spitzennachwuchs.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs standen die Fächer Horn und Tuba. Nach insgesamt 206 zugelassenen Bewerbungen sind 67 Musikerinnen und Musiker im Fach Horn sowie 83 Teilnehmende im Fach Tuba im Alter zwischen 14 und 32 Jahren nach Markneukirchen angereist. Besonders stark vertreten waren China, Deutschland und Japan.

Zehn Tage lang wurde die Musikstadt damit erneut zum Treffpunkt der internationalen Nachwuchselite und präsentierte sich mit Instrumentenausstellungen, Veranstaltungen im Musikinstrumenten-Museum, Tagen der offenen Tür sowie Schauvorführungen im historischen Sägewerk als lebendige Stadt des Musikinstrumentenbaus.

Anziehungspunkt für zahlreiche Gäste waren darüber hinaus das gelungene Sinfoniekonzert zur Eröffnung mit dem Sinfonieorchester Markneukirchen und der Bratschensolistin Carla Usberti (1. Preisträgerin 2025) sowie das Konzert des Blasorchesters Markneukirchen, das den Abend gemeinsam mit dem Klarinettisten Holger Heberlein kurzweilig und unterhaltsam gestaltete.

Diese einmalige Mixtur aus regional verankerten Elementen, liebegewonnenen Traditionen, einer bezaubernden frühlingshaften Natur und internationalen Höchstleistungen des Musizierens prägten die Wettbewerbstage und ließen erneut ein einmaliges Flair entstehen, das auch die Jurymitglieder, Pianistinnen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeisterte.

Unter ihnen wurden von der Jury nach drei anspruchsvollen Runden die Preisträger bestimmt. Im Fach Horn gewann der Franzose Antoine Jeannot den ersten Preis, dotiert mit 7.000 Euro, sowie den Publikumspreis – ein Naturhorn von Metallblasinstrumentenbaumeister Gerhard Wolfram. Den zweiten Preis erhielt Brendan Connellan aus Großbritannien, Rang drei ging an Jan Vobořil aus Tschechien. Er war mit 20 Jahren der jüngste Finalist des Wettbewerbs 2026.

Auch im Fach Tuba wurden starke internationale Leistungen ausgezeichnet. Der US-Amerikaner Diego Stine setzte sich im Finale durch und gewann den ersten Preis. Zweiter wurde der Spanier Igor Martínez, der bereits 2022 mit einem dritten Preis auf sich aufmerksam machte und jetzt mit 31 Jahren zu den ältesten Teilnehmern gehörte. Den dritten Preis des diesjährigen Tubawettbewerbs erhielt Byoungho Kang aus Südkorea.