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Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen e.V.
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Meisterkurs mit Prof. Christian Wetzel 2014

Ein würdiges Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

(gd) – Ja, die friedliche Revolution 1989 hat es auch möglich gemacht, dass hier in Markneukirchen international hoch angesehene Meisterkurse stattfinden, die den Namen unserer Musikstadt in die Welt tragen und von der fleißigen, hoch qualifizierten Arbeit der Instrumentenmacher Zeugnis geben. Deshalb war es wohl auch ein besonderes Abschlusskonzert des Meisterkurses für Oboe mit Prof. Christian Wetzel, der bereits zum 5. Male als Kursleiter hier tätig war. 11 junge Musiker aus Österreich, Russland, dem Iran und Deutschland kamen nach Markneukirchen und hatten in einem „sehr intensiv geführten Kurs“ und in einer „be-sonderen Atmosphäre“, die durch die enge Beziehung zu den Instrumentenmachern gekennzeichnet war, ein sehr bunt gefächertes Programm erarbeitet und vor dem begei-sterten Publikum dargeboten. Von elegisch bis heiter, von klassisch bis „modern“ – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Auf welch hohem Niveau der Kurs von vielen Teilnehmern absolviert wurde, zeigte u. a. die ausgezeichnete Darbietung der Fantasie Pastorale für Oboe und Klavier von Eugène Bozza (1905-1991) durch Frau Laura Bormann (D) oder die stellenweise herrlich orientalisch(!) anmutende Interpretation der Fantasie für Oboe (Flöte), Solo Nr. 2 von G. Ph. Telemann durch Frau Shaghayegh Shahrabi (Iran). Aber auch Michael Hertel (D) mit der souveränen Vorstellung der Sonate für Oboe und Klavier von Françis Poulenc (1899-1963) und Raphael Klockenbusch (D) mit der innig bis leidenschaftlich gestalteten Sonate für Oboe und Klavier von Camille Saint-Saёns (1835-1921) zeigten die hohen Ansprüche, die seitens des Kurs-leiters, aber auch von einem jeden einzelnen Teilnehmer an sich selbst gestellt werden.

Die jüngste Oboistin, die jemals an einem solchen Kurs teilgenommen hat, war Aglaia Golubeva (RUS) mit 10 Jahren; aber auch Sergey Khodyrev (RUS) mit seinen 15 Lenzen gehört zu den altersmäßigen Ausnahmen. Doch frage ich mich, ob man einem Kind mit 10 oder auch noch mit 15 Jahren bereits die Strapazen solcher Meisterkurse antun sollte!?

Es war wieder ein gelungener Abend mit wunderschöner Musik und erstaunlichen musika-lischen Leistungen durch die jungen Musiker. Die einfühlsame, souveräne und sich nie in den Vordergrund  drängende Klavierbegleitung – hier muss man einfach sagen: „wie gewohnt“! – von Frau Masako Eguchi (JP) trug ebenfalls zum Erfolg des Meisterkurses und des Abschluss-konzertes bei. Fau Eguchi ist eine ganz treue Seele, die es trotz zahlreicher internationaler Verpflichtungen immer wieder einrichten kann, nach Markneukirchen zu kommen, um hier den jungen Musikern mit ihrer ganzen Erfahrung beistehen und die Arbeit des von den Studenten sehr geschätzten Oboenlehrers und international bekannten Solisten unter-stützen zu können.

Am 17. 10. 2014 findet dann  für dieses Jahr das letzte Abschlusskonzert der Meisterkursreihe statt. Sergio Azzolini (I) wird dann - auch zum wiederholten Male – die musikalischen Ergebnisse seiner Kursarbeit mit den Studenten vorstellen.

 

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Meisterkurs mit Prof. Gregor Witt 2014

Abschlusskonzert zum Meisterkurs für Oboe mit Prof. Gregor Witt

((gd) – Nachdem nun unser stadteigenes Orchester das neue Jahr musikalisch so bravourös eingeleitet hatte, wurde auch seitens der Konzertreihe in der Schustervilla mit musikantischen Leistungen nicht gegeizt. So luden am Freitag, dem 10. Januar 2014, der Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb und die Firma Gebr. Mönnig zum Abschlusskonzert des ersten Meisterkurses in diesem Jahr ein. Mit 16 Teilnehmern aus Spanien, Österreich, Schweden Estland, Brasilien, Taiwan, den Niederlanden, Norwegen und Deutschland war der Kurs für Oboe, den Prof. Gregor Witt mittlerweile zum 6. Male hier leitete, ausgebucht. Nach intensiver und sich gegenseitig inspirierender Probenarbeit, in der auch Jens Hoffmann wieder als Korrepetitor die jungen Oboisten mit viel Einfühlungsvermögen begleitete und souverän die zum Teil sehr schwierigen Klavierparts beherrschte, und der traditionellen Wanderung zur Waldschenke – dieses Mal ohne Ski (O-Ton von Prof. Witt: „Wir sind sehr enttäuscht, dass es in Markneukirchen keinen Schnee gibt!“) – konnte sich das wieder „volle Haus“ auf einen schönen und interessanten Konzertabend freuen, denn Gregor Witt hat stets eine kleine Überraschung dabei. Natürlich ist es, wie Prof. Witt betonte, „kein ganz fertiges Konzert, sondern die Studenten präsentieren den Zuhörern das, was während des Meisterkurses an ihren bereits vorbereiteten Oboen-Werken gearbeitet wurde“.

Nach den sehr ansprechenden Leistungen (die Aufregung war ihnen doch etwas anzumerken ) der jüngsten Teilnehmer – des jungen Spaniers Jesus Lopes Melero (19 J.) und der 18jährige Sarah Julia Klinnert (D), die noch nicht einmal studiert – der Estin Heli Ernits, die mit dem 2. und 3. Satz aus dem Oboenquartett F-Dur von Mozart das Publikum musikalisch überzeugte, und dem Concertino für Oboe und Bläser C-Dur von C. M. v. Weber, ausdrucksstark vorgetragen von Ping-Yu Wu (TW), folgte ein musikalischer Höhepunkt nach dem anderen. Valentin Krämer (D), der bereits im Herbst vorigen Jahres hier einen Meisterkurs belegte, beeindruckte mit seiner virtuosen und gestalterisch ansprechenden Interpretation des 1. Satzes aus dem Oboen-Standardwerk, dem Konzert für Oboe und Orchester von W.A. Mozart. Die Norwegerin Magdalena Orlowska setzte den Reigen der musikalischen Bonmots fort mit einem „Kleinod der Romantik“, der Sonate in f vom italienischen Komponisten Carlo Yvon (1798-1854), in der sich Oboe und Klavier eine wunderbare musikalische Korrespondenz lieferten. Aber auch Hanna Edqvist aus Schweden stand mit ihrem einfühlsamen, aber auch ausdrucksstarken Vortrag der Sonate für Oboe und Klavier von Francis Poulenc den solistischen Leistungen ihrer Kollegen nicht nach. Luc Durand (Frankreich) lebte die Musik in seiner reifen Interpretation des 1. Satzes aus dem Oboenkonzert von Richard Strauss (1864-1949) förmlich aus. Der Österreicher Matthias Azesberger beendete dann die solistische Vorstellung einiger Teilnehmer dieses Meisterkurses mit einer bemerkenswerten Darbietung des 1. und 2. Satzes aus dem spieltechnisch und gestalterisch sehr anspruchsvollen Konzert für Oboe und kleines Orchester vom tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů.

Die angekündigten Überraschungen kamen dann in den von den Zuhörern mit viel Beifall geforderten Zugaben. Zuerst ein kleines musikalisches Wagnis, an dem J.S. Bach sicherlich seine Freude gehabt hätte – 14 Oboen und 2 „hauseigene“ Fagotte spielten den 1. Satz aus dem 1. Brandenburgischen Konzert von J.S. Bach – ein völlig neuer Sound für diese Musik, aber schön!! Und mit der 2. Zugabe ging es dann in ein völlig anderes musikalisches Genre: Jazz Ideas for 9 Double Reeds von A. Rehfuss – mit viel Temperament und Musizierfreude bewiesen die jungen Musiker (5 Oboen, 1 Bass-Oboe, 2 Englischhörner, 2 Fagotte und ein Klavier), dass sie auch in anderen musikalischen Gefilden Bemerkenswertes leisten können. Welch ein mitreißender, wunderbarer Sound, den hier Prof. Witt, die jungen Musiker und Jens Hoffmann am Klavier erklingen ließen! Dieser wunderbare Abend wurde leider durch die traurige Nachricht über die schwere Erkrankung des Mitbegründers dieser Meisterkursreihe – Günther Passin – etwas getrübt. Die herzlichsten Genesungswünsche aller Teilnehmer, der Veranstalter und des Publikums gingen am Ende des Konzertes an den geschätzten Künstler und Oboenlehrer.

 

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Meisterkurs und Konzert mit Prof. Dag Jensen 2015

(cs) – Nicht nur das neue Schuljahr beginnt in diesen ersten Septembertagen, auch die Reihe Markneukirchener Meisterkurse wird nun nach einer Sommerpause fortgesetzt. Der norwegische Fagottist Prof. Dag Jensen, Meisterschüler des in Markneukirchen sehr geschätzten früheren Meisterkurs-Dozenten Prof. Klaus Thunemann, wird ab 8. September jungen Fagottisten seine Erfahrungen, sein Wissen und Können in einem fünftägigen Kurs vermitteln.

Aber auch das Markneukirchener Konzertpublikum soll in den Genuss des künstlerischen Schaffens von Dag Jensen kommen. Gemeinsam mit der Pianistin Betty Lee gibt er am Montag, den 8. September 2014, 19.00 Uhr ein Solisten-Konzert in der Schuster-Villa (Firma Gebrüder Mönnig, Pestalozzistraße) mit Werken von Devienne, Schumann, Koechlin und Saint-Saëns. Bei freiem Eintritt sind alle Gäste herzlich willkommen!

Dag Jensen zählt zurecht zu den Ausnahmefagottisten der Gegenwart: Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung beim Philharmonischen Orchester Bergen und studierte daneben weiter bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover. Es folgten Tätigkeiten als Solofagottist bei den Bamberger Symphonikern, beim WDR Rundfunk Orchester Köln, im Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado und im Saito Kinen Festival Orchestra unter Claudio Abbado. Verschiedene solistische und kammermusikalische Aktivitäten, u.a. im „Bläserensemble Sabine Meyer“ und im „Ensemble Villa Musica“, führten Dag Jensen ins In- und Ausland.  Als gefragter Pädagoge wurde er 1997 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie 2011 an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.

Beachtliche 31 junge Musikerinnen und Musiker aus 16 Ländern hatten sich für den Kurs in der Musikstadt beworben, zu dem aus Kapazitätsgründen letztendlich nur 14 eine Einladung erhalten konnten. Der Verein Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen organisiert gemeinsam mit der Firma Gebrüder Mönnig Holzblasinstrumente GmbH diesen Meisterkurs, der dankenswerterweise wieder in den Räumen der Musikschule Markneukirchen stattfinden kann.

Einen Einblick in das Schaffen während der Kurstage gewährt das öffentliche Abschlusskonzert am Freitag, den 12. September 2014, 19.00 Uhr im Foyer der Schuster-Villa (Gebäude der Firma Gebrüder Mönnig Markneukirchen, Pestalozzistraße). Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

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Preisträgerkonzert 2014

 (gd). – Nun ist der 49. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen in den Fächern Trompete und Klarinette Geschichte. Doch wie sagt man so schön: Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb, und in einem Jahr ist dann das große Jubiläum mit Violine und Kontrabass. Bis dahin wird aber noch viel Wasser den Schwarzbach herunter fließen!

An diesem Abend des Preisträgerkonzertes konnten die jeweils drei Besten noch einmal eine Kostprobe ihres erstaunlichen Könnens dem interessierten Publikum präsentieren und ohne allen Druck eines Wettbewerbes befreit aufspielen. Es herrschte eine festliche Stimmung in der gut gefüllten Musikhalle (auch wenn so mancher Zuschauer etwas Mühe hatte, seinen Platz zu finden), alle freuten sich auf einen Abend mit jungen Ausnahmekünstlern und schöner Musik.

Nachdem nun die Wettbewerbsfanfare von Gerhard Paul für dieses Jahr zum letzten Mal verklungen war, begrüßte der Vorsitzende des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen e.V., Bürgermeister Andreas Jacob, die Gäste – unter ihnen Prof. Peter Damm, der schon viele Jahre die verantwortungsvolle Funktion des Präsidenten des Wettbewerbes für Blasinstrumente inne hat, die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas, die unsere Stadt von Berlin aus stets unterstützt, Landrat Dr. Tassilo Lenk (der Vogtlandkreis ist „der bedeutendste finanzielle Unterstützer des für unsere Region so wichtigen Wettbewerbs“) – und gab seiner Freude Ausdruck, dass sich so viele für die Musik und nicht für das Fußball-Pokalfinale entschieden haben. Im Weiteren resümierte Jacob, dass es „anstrengende Tage, Tage des Kennenlernens und nutzbringender Kontakte und … Tage voller Musikerlebnisse“ waren. Einmal im Jahr präsentiere sich unsere kleine Stadt auf der Weltbühne, und so sei dieser Wettbewerb stets eine „lebendige Werbung für die Stadt und Region“ und somit liegt er auch in der „Verantwortung aller Bürger, die in einer Region leben und arbeiten, die bei der sächsischen Bewerbung für die Bezeichnung Immaterielles UNESCO-Kulturerbe ausgewählt wurde“.

Der Bürgermeister schloss seine kurze Rede mit dem Dank an alle, „die finanziell diesen Wettbewerb möglich gemacht haben“ (Vogtlandkreis, Kulturstiftung des Landes Sachsen, die Stadt Markneukirchen), an die „Stifter der Preise aus Politik und Wirtschaft, an die Organisatoren, Juroren, Klavierbegleiter und an das Orchester“.

Auch Prof. Damm ergriff dann noch kurz das Wort: „Markneukirchen war vom Klang der Klarinetten und Trompeten erfüllt.“ 92 junge Künstler aus 27 Ländern stellten sich einer hochkarätigen Jury, und „man konnte erkennen, wie sich junge Künstler in ihren Leistungen von Auswahlrunde zu Auswahlrunde steigerten“. Doch Prof. Damm richtete auch mahnende Worte an die Preisträger, denn „es ist des Lernens kein Ende“ (R. Schumann), und so sollten die Preise „Ansporn und Verpflichtung zu weiterer unermüdlicher künstlerischer Vervollkommnung“ sein! Auch er bedankte sich bei all denen, durch die dieser Wettbewerb erst möglich wurde, bei den Juroren, deren „beglückende harmonische Zusammenarbeit“ Grundlage für eine faire Bewertung der künstlerischen Leistungen war, bei den Organisatoren und Helfern, „die mit viel Fleiß und Feingefühl“ den Wettbewerb managten, und nicht zuletzt bei den Bürgern der Stadt für ihre Gastfreundschaft.

Das musikalische „Hauptmenu“ wurde dann eröffnet vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung seines GMD Lutz de Veer mit der Ouvertüre zur Oper „Armida“ von Joseph Haydn (1732-1809), die in ihrer beschwingten, kraftvollen, aber auch etwas nachdenklichen Stimmung gut zum Charakter dieses Festaktes passte.

Als erste Solistin kam dann Serena Basandelle (I) auf die von Katrin Geipel vom Blumenhaus Am Roten Markt wieder liebevoll geschmückte Bühne. Sie bewies mit ihrer erstaunlichen Technik, ihrer spielerischen Leichtigkeit und ihrem Gespür für dieses vom französischen Komponisten André Telman (*1967) geschaffenen und an diesem Abend zum ersten Male öffentlich aufgeführten Auftragswerk des IIW, „Sur un itinéraire improbable pour trompette seule“ (2013), dass sie zu Recht 3. Preisträger geworden ist. Sie gab damit auch einen kleinen Einblick in die hohen Anforderungen, die dieser Wettbewerb an die Solisten stellte.

Vor der Preisverleihung und der anschließenden Pause erklang dann noch vom 1. Preisträger im Fach Trompete, Viktor Spáth (H), das Pflichtstück aus dem Orchesterfinale, das „Concerto a tromba principale“ E-Dur von Johann N. Hummel (1778-1837). Leider forderte dieser anstrengende Wettbewerb beim jungen Trompeter wohl seinen Tribut, und so konnte er nicht durchgehend seine bravourösen Leistungen aus der Finalrunde wiederholen. Aber dennoch war es ein beeindruckender Vortrag dieses Solokonzertes, das zu den Standardwerken eines jeden Solisten gehört.

Ein herrliches Hörerlebnis hatte das Publikum nach der Pause mit dem 3. Preisträger im Fach Klarinette, Wooyun Kim (Südkorea). Er trug mit wunderschöner Tongebung und Gestaltung und mit einer virtuosen Leichtigkeit „Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Orchester“ (Klavier) vor. Der Pianist Andreas Hecker begleitete ihn in souveräner, doch in sehr wohltuend dezenter Manier.

Der Schweizer Trompeter Fabian Neuhaus, 2. Preisträger im Fach Trompete,setzte, feinfühlig begleitet von Yukiko Sano, das Programm fort mit einer sehr einfühlsamen, aber auch virtuos gestalteten Interpretation des kammermusikalischen Werkes „Rustiques (1955)“ von Eugène Bozza (1905-1991), wofür er sehr viel Beifall erhielt. Aber auch Patrick Hollich (D) konnte mit seiner Darbietung der „Drei Stücke für Klarinette solo (1919)“ noch einmal zeigen, dass er ebenfalls verdient 3. Preisträger im Fach Klarinette geworden ist.

Das musikalische „Sahnehäubchen“ auf dieses „klingende Dessert“ setzte zum Schluss die junge, charmante Düsseldorferin Bettina Aust mit dem „Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester KV 622“ von W. A. Mozart (1756-1791). Mit einer leidenschaftlichen Musikalität, wunderbarer Tongebung und Souveränität meisterte sie diese anspruchsvolle Musik –  ich glaube, hätte Mozart Bettina Aust gekannt, so wäre dieses Klarinettenkonzert nicht für seinen Freund Anton Stadler, sondern für sie komponiert worden!! 

Mit ein wenig Wehmut, aber auch mit Vorfreude auf den 50. Wettbewerb 2015 habe ich die letzten Takte dieses außergewöhnlichen Konzertes genossen. Ein herzlicher Dank an alle, die uns diesen Abend geschenkt haben!!

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