Präsident

Prof. Christian Lampert

Deutschland

Christian Lampert erhielt seine musikalische Ausbildung im Fach Horn bei Francesco Raselli in Basel, Mahir Cakar in Stuttgart und Prof. Erich Penzel in Köln. Bereits in jungen Jahren wurde er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe; darunter der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und der Deutsche Musikwettbewerb in Bonn.

Er war Solohornist des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt und des Orchesters der Bayreuther Festspiele.

Neben seinen solistischen Tätigkeiten widmet sich Christian Lampert besonders der Kammermusik und wirkte in verschiedenen namenhaften Ensembles mit, darunter German Hornsound, City-Brass Stuttgart, HR-Brass, German Brass, Linos-Ensemble, Ensemble Villa Musica, Consortium Classicum und das Avalon-Bläserquintett.

Seit 2004 unterrichtet er als hauptamtlicher Professor für Horn an den Musikhochschulen in Basel und Stuttgart. Im Jahr 2018 übernahm er die Präsidentschaft des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen für Blasinstrumente.

Jury | Korrepetitoren

Jury Fach Horn

Prof. Mag. Johannes Hinterholzer

Österreich

Herr Přemysl Vojta

Tschechische Republik

Přemysl Vojta gewann im September 2010 den ersten Preis und zahlreiche Sonderpreise beim „Internationalen ARD-Musikwettbewerb" in München und 2011 wurde er nach seinem Debüt beim Beethovenfest Bonn mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet. Inzwischen ist er zu den führenden Persönlichkeiten seiner Generation geworden und seine musikalische Laufbahn führt ihn durch die ganze Welt – Tokio, St. Petersburg, Barcelona, Wien, Sydney, Beijing, London oder Sao Paulo.

Er war Solohornist des Konzerthausorchesters Berlin und seit Dezember 2015 ist er in selber Position im WDR Sinfonieorchester Köln. Des Weiteren hatte er 2010 - 2015 einen Lehrauftrag an der UdK Berlin und 2015-2017 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln inne.

Seine Ausbildung began er an der Brünner Musikschule bei Olga Voldánová, studierte am Prager Konservatorium bei Bedřich Tylšar (1998-2004) und an der Universität der Künste Berlin bei Christian – Friedrich Dallmann (2004-2010).

Als Solist trat er mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, WDR Sinfonieorchester, Konzerthausorchester Berlin, Orchester des Staatstheater Wiesbadens, Camerata Salzburg, Academy of St Martin in the Fields, Wiener Kammerorchester, Münchener Kammerorchester und Prague Philharmonia auf.

Neben der solistischen Tätigkeiten widmet sich Přemysl intensiv der Kammermusik, dabei sind die Musiker wie Armida Quartett, Tobias Koch, Nicholas Daniel, Stradivari Quartett, Pražák Quartett, Jörg Widmann, Ye Wu, Tomáš Jamník, Fabrice Millischer, Sung Kwon You, Fredrik Ekdahl oder Michael Massong als Musiker an seiner Seite.

Přemysl Vojta hat für Supraphon das Horn Trio von Johannes Brahms aufgenommen. 2013 debütierte er solistisch beim selben Label mit Werken der klassischen tschechischen Moderne „French Horn in Prague". Beim Label CAvi sind 2018 CDs „Metamorphosis“ erschienen, gespielt mit dem Pianisten Tobias Koch auf drei verschiedene Hörnern (Naturhorn Curtois, F-Horn Daniel Fuchs und Doppelhorn Alexander 103) und Klaviere (Conrad Graf, Pierre Erard und Steinway) – konzipiert als eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte mit den verschiedenen Klangidealen - und die Gesamtaufnahme der Hornkonzerte von den Brüdern Michael und Joseph Haydn.

Prof. Szabolcz Zempléni

Ungarn

Prof. Thomas Hauschild

Deutschland

Prof. Frøydis Ree Wekre

Norwegen

Die Hornsolistin und Lehrerin Frøydis Ree Wekre aus Oslo, Norwegen, studierte zunächst Klavier und Violine, bevor sie sich im Alter von 17 Jahren dem Horn zuwandte. Außerhalb von Oslo absolvierte sie ihr Studium in Schweden, Russland und den USA.
Nach einem Jahr an der Norwegischen Oper wurde sie Mitglied des Philharmonischen Orchesters Oslo und spielte dort bis 1991 als Solohornistin. Sie hat unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Bernhard Haitink, Mariss Jansons, Kirill Kondrashin, Zubin Mehta, Pierre Monteux, Esa Pekka Salonen und vielen anderen gespielt. Neben ihrer Orchestertätigkeit war sie als Solistin und Kammermusikerin vor allem in Europa und Nordamerika aktiv.
Als Lehrerin war sie bis 2011 Professorin für Horn und Kammermusik an der Norwegischen Musikakademie. Heute ist sie weltweit unterwegs, hält Vorträge und gibt Meisterkurse.
Ihr Buch, "Thoughts on Playing the Horn well", wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ihr letztes Buch, "Collected Writings", wurde 2020 veröffentlicht. Mehr als 40 Kompositionen sind für sie geschrieben worden. Einige davon wurden für die Labels von SIMAX, CRYSTAL und 2L.no aufgenommen.
Frøydis Ree Wekre ist Ehrenmitglied der International Horn Society, wo sie auch eine Zeit lang Präsidentin war. Seit vielen Jahren ist sie mit dem Sarasota Music Festival, USA, Banff Festival of the Arts und Domaine Forget, Kanada, verbunden.

Prof. Marie-Luise Neunecker

Deutschland

Foto: Janne Saksala

"Die wahrhaft königliche Marie-Luise Neunecker spielt Horn mit einer melodischen Grazie und mühelosen, beweglichen Bögen, von denen andere Hornisten nur träumen können" schrieb die Berliner Morgenpost.
Die für ihre außergewöhnliche Virtuosität hochgelobte Hornistin blickt auf eine weltweit erfolgreiche Karriere. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie äußerst gefragt und gilt als eine der profiliertesten Instrumentalistinnen der Gegenwart. Während ihrer Tätigkeit als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des RSO Frankfurt von 1979 bis 1989 machte sie als Preisträgerin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam, so etwa beim Deutschen Musik Wettbewerb in Bonn(1982), beim Internationalen ARD Wettbewerb in München(1983) und beim Concert Artists Guild Wettbewerb in New York(1986). Heute tritt sie weltweit in den bedeutendsten Konzertsälen auf. 2013 wurde sie mit dem renommierten Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet. Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern wie z. B. den Radioorchestern des NDR, SWR, MDR, hr, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Antje Weithaas, András Schiff, Pierre-Laurent Aimard und Martha Argerich, sowie das Zehetmair Quartett.
Außerdem gastierte Sie als Kammermusikerin oder/und Solistin bei den großen und bedeutenden Festivals: den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Aldeburgh Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Marlboro Music Festival, dem Risör Festival oder den Wiener Festwochen.
György Ligeti schrieb für Marie-Luise Neunecker sein Hornkonzert "Hamburgisches Konzert", das sie im Januar 2001 zur Uraufführung brachte. Seitdem hat sie das ihr zugeeignete Konzert in mehreren Ländern aufgeführt; zuletzt mit dem Aurora Orchestra in London. Für die Ligeti Edition bei Warner Classics spielte sie das Werk mit dem Asko Ensemble und Reinberg de Leeuw ein.
Mit zahlreichen Schallplattenaufnahmen, die mit Preisen wie dem ECHO Klassik und einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet wurden, hat die Hornistin nicht nur ihren außergewöhnlichen Rang und ihre Vielfältigkeit dokumentiert, sondern auch erheblich zur größeren Bekanntheit der Hornliteratur verschiedenster Epochen beigetragen. Die Strauss Hornkonzerte spielte sie mit den Bamberger Symphonikern unter Ingo Metzmacher, die Britten Hornserenade mit dem Tenor Ian Bostridge ein. Außerdem veröffentlichte sie eine Einspielung des Hindemith Konzerts sowie eine CD mit Hornkonzerten russischer Komponisten wie Reinhold Glière, Alexander Glazunov und Vissarion Shebalin. Als Kammermusikerin legte sie unter anderem eine Aufnahme der Brahms Horn Trios mit Frank Peter Zimmermann und Wolfgang Sawallisch vor, eine CD mit Werken von Othmar Schoeck, Charles und Ethel Smyth und zuletzt, mit Lars Vogt am Klavier, eine Aufnahme mit Werken von Hindemith, Kirchner, Brahms, Beethoven und Schumann.
Marie-Luise Neunecker ist Professorin für Horn an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und reist für Meisterkurse durch die ganze Welt.

Prof. Raimund Zell

Deutschland

Raimund Zell, Jahrgang 1977, wuchs in der süddeutschen Blasmusikszene auf. Er studierte bei Michael Höltzel in Detmold und bei Christian Dallmann in Berlin. Als ehemaliges  Mitglied des deutschen Bundesjugendorchester und des European Union Youth Orchestra war er nach Engagements beim Radiosinfonieorchester Stuttgart, an der Komischen Oper Berlin und der Staatskapelle Dresden 10 Jahre lang Hornist im Gewandhausorchester Leipzig. Er spielt zudem seit 15 Jahren regelmäßig beim Mahler-Chamber-Orchester und ist ständiger Gast bei den großen Sinfonie- und Opernorchestern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Raimund Zell ist mehrfacher internationaler Wettbewerbspreisträger als Solist und Kammermusiker, darunter 2004 beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und neben seiner Orchestertätigkeit international als Kammermusiker, Solist und Pädagoge tätig. Er unterrichtete sechs Jahre als Horndozent an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Christian Dallmann und hatte 2011/2012 eine Professur für Horn und Kammermusik an der Hochschule der Künste in Bern. Von 2012-2015 war Raimund Zell Professor für Horn an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz und ist seit 2012 Professor für Horn an der Anton-Bruckner-Universität in Linz, zudem Mentaltrainer. Er lebt mit seiner Familie in Wien.

Jury Fach Tuba

Herr Markus Theinert

Deutschland

Prof. Stefan Heimann

Deutschland

Prof. Stefan Heimann hat in Hamburg bei Prof. Walter Hilgers studiert. Sein erstes Engagement führt ihn zu den Essener Philharmonikern, denen er von 1993-1999 angehört, um anschließend zum Staatsorchester Stuttgart zu wechseln. 2000 wird er zum Lehrbeauftragten an den Hochschulen Mannheim und Stuttgart ernannt.
Seit 1996 ist er Mitglied im Mannheim Brass Quintetts, mit dem er u.a. Preise bei verschiedenen Wettbewerben gewann, so auch beim Internationalen Wettbewerb für Blechbläser-Quintette Narbonne.
2007 wird er zum Honorarprofessor der Stuttgarter Musikhochschule ernannt. Dort gründet er mit seinen Kollegen das Ensemble „City Brass Stuttgart“, in dem Professoren zusammen mit fortgeschrittenen Studenten als Ensemble auftreten. 2015 beruft ihn die Musikhochschule Mannheim zum ordentlichen Professor für Tuba, 2017 bekommt er den Ruf an der Stuttgarter Musikhochschule zum ordentlichen Professor. 2018 verlässt Stefan Heimann das Württembergische Staatsorchester Stuttgart, um sich ganz seiner Lehrtätigkeit zu widmen. Viele seiner Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Mitglieder großer Orchester, wie der Staatsoper München, der Essener Philharmoniker, des Gürzenichorchesters Köln, des Staatstheaters Wiesbaden, der Düsseldorfer Sinfonikern etc.
Seine Studierenden bekleiden regelmäßig Positionen im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, im Schleswig Holstein Festival Orchester und sind Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD. 2003 entwickelt er zusammen mit dem Landesblasmusikverband die „TUBA TOUR DE LÄNDLE“, die landesweit für Nachwuchs auf der Tuba wirbt und Tubisten in Musikvereinen weiterbildet. Durch die erfolgreiche Arbeit an der Musikhochschule Stuttgart, zusammen mit seinen Kollegen Prof. Christian Lampert, Prof. Wolfgang Bauer und Prof. Henning Wiegräbe, wird er 2017 für den Landeslehrpreis vorgeschlagen. Regelmäßig folgt er Einladungen für Jurys in Wettbewerben, Meisterkursen und Workshops auf der ganzen Welt.

Publikationen:
„DER TÄGLICHE BEDARF“ erschienen im Verlag Blechpresse
4 CDs mit dem Ensemble Mannheim Brass ( Brass Pieces, Boundless, 5.1 mit Reinhold Friedrich, ID erschienen u.a. bei Coviello Records)

Prof. Daniel Perantoni

USA

Prof. Øystein Baadsvik

Norwegen

Prof. Dirk Hirte

Deutschland

Prof. Josef Steinböck

Österreich

Prof. Gérard Buquet

Frankreich

Prof. Eiichi Inagawa

Japan

Prof. Jörg Wachsmuth

Deutschland

KV Prof. Jörg Wachsmuth entstammt einer Thüringischen Musikerfamilie, wuchs in Potsdam auf und studierte im Fach Tuba an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin bei KV Prof. Dietrich Unkrodt. Er zählt heute unbestritten zu den weltweit führenden Virtuosen auf seinem Instrument. Seine musikalische Heimstatt ist die Dresdner Philharmonie. Dort ist er seit dem Jahre 2000 als Solotubist tätig. Sein kammermusikalisches Betätigungsfeld ist u. a. das renommierte Melton Tuba Quartett.
Er ist Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe und ein international gefragter Solist und Orchestertubist. Konzertreisen führten ihn nach Europa, Asien, Skandinavien, nach Südamerika und in die USA.  Schon frühzeitig begann Wachsmuth neben seinen vielen musikalischen Verpflichtungen eine ebenso erfolgreiche pädagogische Tätigkeit. Seit 2002 lehrt er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Im Jahr 2006 wurde Jörg Wachsmuth zum Kammermusiker und 2012 zum Kammervirtuosen ernannt. Im Jahre 2009 erfolgte seine Ernennung zum Honorarprofessor für Tuba. Heute unterrichtet er in aller Welt, führt Meisterkurse durch und ist ein gefragter Juror für Wettbewerbe.  Zusammen mit dem Schauspieler und Kabarettisten Tom Pauls und der Pianistin Masumi Sakagami stellt er sein komödiantisches Talent im Programm „Ilse Bähnerts Tubamania“ unter Beweis.
Seine besondere Liebe gilt der größten spielbaren Riesentuba der Welt aus der Musikstadt Markneukirchen, die im Oktober 2015 ihre Namengebung erhielt und auf den Namen „Ilse“ getauft wurde. Auf dieser stellte er in der Fernsehsendung des MDR „Stefanie Hertel - Meine Stars“ einen Weltrekord im Spielen des „Hummelflug“ von Rimski-Korsakov in 52,96 Sekunden auf und verbesserte diesen bei Stefan Raab in der Late Night Show „TV Total“ (Pro7) auf 52,73 Sekunden.