Präsident

Prof. Christian Lampert

Deutschland

Christian Lampert erhielt seine musikalische Ausbildung im Fach Horn bei Francesco Raselli in Basel, Mahir Cakar in Stuttgart und Prof. Erich Penzel in Köln. Bereits in jungen
Jahren wurde er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe; darunter der Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und der Deutsche Musikwettbewerb in Bonn.
Er war Solohornist des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt und des Orchesters der Bayreuther Festspiele.
Neben seinen solistischen Tätigkeiten widmet sich Christian Lampert besonders der Kammermusik und wirkte in verschiedenen namhaften Ensembles mit, darunter German Hornsound, City-Brass Stuttgart, HR-Brass, German Brass, Linos- Ensemble, Ensemble Villa Musica, Consortium Classicum und das Avalon-Bläserquintett.
Seit 2004 unterrichtet er als hauptamtlicher Professor für Horn an den Musikhochschulen in Basel und Stuttgart. Im Jahr 2018 übernahm er die Präsidentschaft des
Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen für Blasinstrumente.

Jury Fach Oboe

Prof. Kai Frömbgen

Deutschland

Kai Frömbgen wurde 1977 in Koblenz geboren. Nach drei ersten Bundespreisen bei "Jugend musiziert" studierte er nach seinem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Prof. Christian Wetzel.
Während der Studienzeit war er Mitglied des EUYO und trat 1999 seine erste Stelle in Ludwigshafen an, bevor er 2003 als Solooboist zu den Bamberger Symphonikern wechselte. Mehrere Jahre war er Solooboist des Lucerne Festivalorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado und wurde 2012 Mitglied des Chamber Orchestra of Europe, wo er u.a. mit Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, oder Yannick Nézét-Seguin zusammenarbeitete.
Als Solist und Kammermusikpartner musizierte er u.a. mit Frank Peter Zimmermann, Isabelle Faust, Christoph Eschenbach und dem Bläserensemble Sabine Meyer. Im Jahr 2013 trat er die Stelle als Professor für Oboe an der Musikhochschule in Saarbrücken an, ein Jahr später wechselte er in selber Position an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.
Seit 2018 lehrt er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Neben kammermusikalischer Tätigkeit u.a. als Mitglied des Linos Ensembles ist Kai Frömbgen solistisch tätig, in der Spielzeit 2022/23 war er "Artist in Residence" der Neubrandenburger Philharmoniker.

Herr Ricardo Santos Lopes

Portugal

Ricardo Lopes ist seit über 30 Jahren Solo-Oboist des portugiesischen Symphonieorchesters. Er tritt regelmäßig als Solist mit vielen der führenden portugiesischen Orchester auf und spielt Werke von Komponisten wie Mozart, Martinů, Haydn, Donizetti, Jorge Peixinho, Bruno Maderna und anderen.
Seit 1995 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und darstellende Künste in Porto und entwickelte ein inzwischen weithin anerkanntes Lehrprojekt.
Er wird regelmäßig zu Meisterkursen im ganzen Land sowie zu einigen der renommiertesten Oboenklassen in Deutschland eingeladen.
Ricardo Lopes tritt häufig in Recitals und mit Kammermusikrepertoire auf und ist in Spanien, Italien, Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Belgien, Macau und Japan aufgetreten.
Ricardo Lopes hat einen Master-Abschluss in Musikaufführung und promoviert derzeit in Musikwissenschaft an der NOVA-Universität Lissabon.

Prof. Viola Wilmsen

Deutschland

Bildrechte

Foto: Anna Klemm

Viola Wilmsen ist seit 2012 Solo-Oboistin des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO). Zuvor war sie drei Jahre Solo-Oboistin der Deutschen Oper Berlin. Darüber hinaus ist sie weltweit als Solistin und Kammermusikerin gefragt. 2022 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" berufen.
Als Solistin spielte sie u.a. mit dem DSO, dem Münchner Kammerorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Duisburger Philharmonikern, dem Haydn-Orchester (Italien) und dem Kansai Philharmonic Orchestra (Japan). Sie trat solistisch mehrfach in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin sowie bei zahlreichen Festivals auf.
2014 erschien die CD ihres Sextetts „Berlin Counterpoint“, das den „Usedomer Musikpreis“ erhielt. Mit dem „Berolina Ensemble“ gewann sie 2014 den „Echo Klassik". 2017 veröffentlichte sie eine von der Fachpresse hochgepriesene CD mit Werken des 20. Jahrhunderts für Oboe und Klavier, erschienen bei CAvi-Music.
Gast-Engagements führen sie als Solo-Oboistin regelmäßig zu Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, dem Orchester des Bayrischen Rundfunks, dem Bayreuther Festspielorchester oder den Staatsopern Berlin, München und Dresden. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Sir Simon Rattle, Valery Gergiev, Zubin Mehta und Andris Nelsons.
Viola Wilmsen studierte Oboe bei Diethelm Jonas und Dominik Wollenweber sowie bei Jacques Tys in Paris.
2009 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Sony-Oboen-Wettbewerb in Japan. Damit ging der Preis in der 30-jährigen Geschichte des Wettbewerbs erstmals an eine Frau und nach Deutschland. Weitere erste Preise erhielt sie bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Polen sowie in England als Oboistin und Pianistin.
Viola Wilmsen ist seit 2015 Dozentin für Oboe an der Musikhochschule Lübeck. Sie gibt Meisterkurse im In- und Ausland und ist bei internationalen Wettbewerben als Jurorin tätig.

Prof. Jean-Louis Capezzali

Frankreich

Jean-Louis Capezzali wurde in Saint-Étienne geboren und begann im Alter von 9 Jahren mit dem Klavierunterricht. Mit 14 Jahren entdeckte er die Oboe, als er eine Aufnahme der Vivaldi-Konzerte hörte, die von Pierre Pierlot interpretiert wurden. Nach einem Jahr Unterricht an der Schola Cantorum in Paris trat er in die "classes à horaires aménagés musique" (CHAM) am CNR in Versailles ein, wo er Oboe bei Gaston Longatte studierte. Er gewann die Goldmedaille und den Ehrenpreis und erwarb das Certificat d'aptitude (CA) als Oboenlehrer.
1979 wurde er im Alter von 20 Jahren zum ersten Solo-Oboist der Concerts Lamoureux ernannt.
1984 wurde er als erste Solo-Oboe in das Orchestre Philharmonique de Radio France aufgenommen. Er war außerdem Preisträger der internationalen Wettbewerbe in Genf (1982) und Prag (1986).
Nachdem er 1988 als Assistent in der Klasse von Maurice Bourgue am CNSM in Paris tätig war, ersetzte er ihn als ordentlicher Professor, als dieser an das Konservatorium in Genf wechselte.
Seit 1998 unterrichtet er am CNSM Lyon, wo er auch die pädagogische Verantwortung für die Holzbläserabteilung trägt. Außerdem ist er Professor für Oboe an der Haute Ecole de Musique des Conservatoire de Lausanne.
Er hält jährlich Fortbildungsveranstaltungen in Instrumentalpraxis und Kammermusik an der École Britten, Institut Supérieur de Musique de Périgueux, ab und bildet die zukünftige Generation von Oboisten an internationalen Akademien wie Telč in der Tschechischen Republik, Musicalp in Courchevel oder beim Festival Pablo Casals in Prades aus. Parallel zu diesen Aktivitäten verfolgt er eine Karriere als Kammermusiker und Solist, die ihn zu Auftritten mit den größten Orchestern führt: Orchestre national Bordeaux Aquitaine, Ensemble orchestral de Paris, Orchestre de chambre de Toulouse... Er wird regelmäßig zu Konzerten und Meisterklassen in China, Japan, Korea, Taiwan, Skandinavien, Russland, Deutschland, Spanien, Polen, Tschechien und den USA eingeladen, wo er die französische Bläserschule repräsentiert.

Quelle: BuffetCrampon website

Prof. Christian Schmitt

Frankreich

Christian Schmitt hat am Conservatoire Supérieur in Lyon und an der Musikhochschule in Karlsruhe studiert und mit besten Auszeichnungen abgeschlossen. Er hat sich in seiner beruflichen Laufbahn fortwährend weiter perfektioniert bei großen Meistern wie Thomas Indermühle, Maurice Bourgue, Paul Dombrecht und Heinz Holliger. Im Jahre 1992 erhielt er den ersten Preis der Europäischen Kulturstiftung (Freiburg). Seine künstlerische Laufbahn führte er beim Sinfonieorchester Basel fort. Hier war er über 20 Jahre lang als 1. Solo-Oboist tätig. Im Jahre 2012 verließ er das Orchester, da er in der Zwischenzeit (seit 2008) die Professur der Oboenklasse an der Staatlichen Musikhochschule in Stuttgart als Nachfolger von Ingo Goritzki übernommen hatte. Seit den letzten Jahren unterrichtet er bei der Académie Supérieure Straßburg und als Gast bei der Accademia Musicale Chigiana in Siena.

Da Christian Schmitt ständig mit der Weiterentwicklung seines Instrumentes befasst ist, wurden ihm zahlreiche Werke von ganz verschiedenen Komponisten gewidmet: Von den Franzosen Vincent Paulet und Laurent Riou, den Italienern Jacopo Baboni Schilingi und Nicola Sani, sowie den Deutschen Hans Tutschku und Dirk Michael Kirsch. Alle diese Werke wurden in den letzten Jahren uraufgeführt, u.a. beim Maison de Radio France, in der Concert Hall of Birmingham, bei Festivals in Compiègne, bei den « Nuits Bleues d’Arc et Senans und bei dem „IDRS Festival 2017». Christian Schmitt spielte als Solist unter dem Stab namhafter Dirigenten wie Nello Santi, Armin Jordan, Marcello Viotti, Heinz Holliger, Walter Weller … Des Weiteren wurden Aufnahmen erstellt für das Schweizer Radio DRS, das Radio Suisse Romande, das Italienische Radio RSI, für den Sender Radio France-Musique und den Südwestrundfunk, SWR2… diverse sind entstanden in Kooperation mit der Pianistin Alessandra Gentile und der CD Firma „Stradivarius“.

Christian Schmitt wurde zu zahlreichen Rezitals und Meisterkursen in ganz Europa eingeladen (Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, England, Rumänien) sowie an die Universitäten in USA, (Columbia-New York, Austin-Texas, Chicago, Detroit-Michigan), in Südkorea (Seoul), China (Peking, Shanghai, Hong Kong), Japan (Tokio), Sochie (Russland). Er war Jury-Mitglied beim Internationalen Wettbewerb Gillet-Fox in Ithaca New York, Birmingham und Chicago sowie Muri (Schweiz), Petritoli (Italien) und beim prestigeträchtigen Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München.

Prof. Ralph van Daal

Niederlande

Bildrechte

Foto: Barbara Pauly Walter

Ralph van Daal  begann mit neun Jahren Oboe zu lernen. Als Jungstudent ging er bereits mit 17 Jahren an die Musikhochschule in Maastricht (Niederlande), wo er 2001 bis 2006 Oboe (bei Prof. Peter Steyvers) studierte. Seinen Abschluss bestand er mit Auszeichnung. An der gleichen Hochschule studierte er zusätzlich Gesang bei Mya Besselink. Von 2006 bis 2009 studierte Ralph van Daal an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Francois Leleux und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab. Erste Zeitverträge führten ihn zum WDR Sinfonieorchester Köln und den Duisburger Philharmonikern. 2011 wurde er als fester Solo- Englischhornist beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg engagiert. Im gleichen Jahr wurde er von Frau Simone Young (GMD der Hamburger Staatsoper) ausgewählt, mit dem Eduard Söring-Preis ausgezeichnet zu werden, welcher die künstlerische Entwicklung junger Musiker fördert.

Als Aushilfe spielt Ralph van Daal außerdem regelmäßig als Solo-Oboist und als Solo-Englischhornist in Orchestern wie dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester Stockholm, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der NDR Elbphilharmonie, dem Mahler Chamber Orchestra, der Staatsoper Hannover, der Bayerischen Staatsoper München und der NDR Radiophilharmonie Hannover unter Dirigenten wie Michael Tilson Thomas, Semyon Bychkov, Jukka Pekka Saraste, Enrico Delamboye, Andris Nelsons, Ivan Fischer, Daniele Gatti und Kent Nagano.

Als Solist spielt er mit Orchestern wie dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der Sinfonia Varsovia und den Hofer Symphonikern.

Ralph van Daal gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Spanien, Kolumbien, Italien, Schweden, Portugal, Polen und den Niederlanden. Er war als Dozent mehrere Jahre am Conservatorium Maastricht und bei Codarts Rotterdam beschäftigt.
Als Professor für Oboe ist er seit 2019 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf tätig.

Prof. Christian Wetzel

Deutschland

Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln.
Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert weltweit bei bedeutenden Festivals.
Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma'alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD-Wettbewerb München. Das Ensemble kann auf eine mehr als 30-jährige Konzertkarriere zurückblicken und hat eine Reihe von preisgekrönten CD-Aufnahmen eingespielt.
Nach neun Jahren als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim erhielt er 1997 an der Musikhochschule Leipzig seine erste Professur und kümmert sich seitdem intensiv und erfolgreich um den internationalen oboistischen Nachwuchs. 2008 wurde er an die Musikhochschule Köln berufen. Viele seiner Studenten erhielten prominente Positionen in bedeutenden Orchestern in der ganzen Welt.
Christian Wetzel unterrichtet auf zahlreichen internationalen Meisterkursen weltweit und als Gastdozent an so bedeutenden Musikinstituten wie etwa der "Royal Academy of Music" in London, der Julliard-School in New York, der Wiener Musikhochschule oder dem Chinesischen Zentralkonservatorium in Peking. Außerdem leitet er eine Oboenklasse an der Musikhochschule des Baskenlandes, “Musikene“, in San Sebastian/Spanien.
Zahlreiche Einspielungen, Uraufführungen und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen außerdem sein Engagement für die "Neue Musik".

Jury Fach Posaune

Prof. Henning Wiegräbe

Deutschland

Henning Wiegräbe ist Professor für Posaune an der Musikhochschule Stuttgart.

Bevor er 2006 dem Ruf an die HMDK Stuttgart folgt, betreut er die Posaunenklassen an den Musikhochschulen Saarbrücken und Basel. Meisterkurse gibt er weltweit, von Paris und Moskau bis nach Südafrika und China.

Nach dem Posaunen-Studium in Hamburg und Karlsruhe studiert er Alte Musik in Trossingen und Basel, arbeitet mit Komponisten, Jazz- und Crossover-Musikern. Schon während seiner Zeit als Soloposaunist der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz widmet sich Henning Wiegräbe immer mehr der Alten Musik, der Kammermusik und dem solistischen Spiel. Er gründet in Stuttgart das Capricornus Ensemble Stuttgart und konzertiert regelmäßig mit führenden Alte-Musik-Ensembles auf den wichtigsten Europäischen Musik-Festivals. Mit Kammermusikpartnern wie Daniel Schnyder, dem Mandelring Quartett und dem Vogler Quartett konzertiert er weltweit. Als Solist arbeitet Henning Wiegräbe mit Orchestern wie dem Bundesjugendorchester, den Dortmunder Philharmonikern und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

Bei der Begleitung seiner Studierenden ist Henning Wiegräbe eine fundierte Vielfalt grundlegendes Ziel der Ausbildung. Die Absolvent*innen seiner Klasse spielen bei internationalen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern oder diversen Rundfunkorchestern, leiten Posaunenklassen an Musikhochschulen von Göteborg über Leipzig bis nach Peking, konzertieren mit renommierten Originalklang-Ensembles und Big-Bands, unterrichten an Musikschulen, sind Preisträger internationaler Wettbewerbe.

Prof. Louise Pollock

Schweiz

Die schwedisch-schweizerische Posaunistin Louise Pollock ist seit dem Wintersemester 2023/24 Professorin für Posaune an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie war von 2015 bis 2023 Soloposaunistin an der Oper Göteborg/Schweden und führte parallel die Posaunenklasse an der University of Göteborg Academy of Music and Drama. Zuvor war sie drei Jahre lang bei den Stuttgarter Philharmonikern engagiert. Sie trat als Solistin u.a. bei den Düsseldorfer Symphonikern, dem Bjergsted Blåsensemble, der Göteborger Oper oder den Duisburger Philharmonikern auf.

Sie wurde mit zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, war Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2014 des Deutschen Musikrats und erhielt 2016 den 1. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb in Düsseldorf.

Als Jurymitglied wird sie bei internationalen Wettbewerben angefragt und als Solistin und Dozentin zu Meisterkursen und Festivals eingeladen, so bei der Brassweek Samedan in der Schweiz, Tourbon Brass Festival in Chile, Tromboholizm Trombone Music Festival in Poznan und Corno Brass Music Festival Zielona Gora in Polen, zum norwegischen Bjergsted Brass Festival Stavanger, dem Low Brass Network und dem International Trombone Festival in den USA. 2023 wurde sie zur 1. Vorsitzenden der Internationalen Posaunenvereinigung e.V. sowie in das „Board of Advisors“ der International Trombone Association gewählt.

Louise Pollock wuchs in der Schweiz auf und schloss das Mathematisch-Wissenschaftliche Gymnasium Zürich als Jahrgangsbeste ab. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium bei Prof. Branimir Slokar an der Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. und schloss ihr Masterstudium bei Prof. Henning Wiegräbe an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart an. Sie ist Conn Artist und spielt ausschließlich auf einer Conn 88H, die in den frühen 1950-er Jahren gebaut wurde.

Herr Koichiro Yamamoto

Japan

Ko-ichiro Yamamoto, einer der führenden japanischen Posaunisten seiner Generation, ist Solo-Posaunist der Seattle Symphony und das jüngste Mitglied des Center City Brass Quintet. Zuvor war er 10 Spielzeiten lang Posaunist des Orchesters der Metropolitan Opera in New York City und außerdem stellvertretender Solo-Posaunist des All-Star Orchestra.

Als Solist, Rezitalist, Kammermusiker und Dozent ist Yamamoto mit einer Vielzahl von Ensembles aufgetreten, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Kammerorchester der Metropolitan Opera und als Gastsoloposaunist des NHK Symphony Orchestra in Tokio. Yamamoto war außerdem Gastsolist bei Orchestern wie dem Osaka Philharmonic, New Japan Philharmonic Tokyo, Kosei Wind Orchestra Tokyo, Tokyo Symphony Orchestra, Osaka Municipal Symphonic Band (OMSB), U.S. Army Band (Pershing's Own), Eastern Music Festival, Taipei Symphonic Band, Symphonic Winds of Singapore und dem Seattle Symphony Orchestra.  

amamoto ist ein aktiver Künstler, der bei zahlreichen Fernseh- und Filmaufnahmen in New York und Tokio mitgewirkt hat. Er wird häufig zu Konzerten und Meisterkursen in den Vereinigten Staaten, Asien und Europa eingeladen. Im Jahr 2019 war Yamamoto Gastkünstler und Dozent beim Southeast Trombone Symposium und der Vancouver Trombone Week. Außerdem trat er als Solist beim American Trombone Workshop in Washington, DC, und beim International Trombone Festival auf; als Gastkünstler und Dozent beim Asian Trombone Seminar in Taiwan, beim Curuso Internacional Semena Musical de Salseda in Spanien, beim Eastern Music Festival und bei der Hamamatsu Music Academy and Festival in Japan. Als Dozent hat er Meisterkurse an zahlreichen Hochschulen in den Vereinigten Staaten und in Asien gegeben, unter anderem an der Eastman School of Music.

Yamamoto hat zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien in Japan und im Ausland gewonnen, darunter den vierten Platz beim International Trombone Association Competition in Australien, den ersten großen Preis beim Japan Wind and Percussion Competition und den Diplom-Preis beim Prague International Music Competition.

Der in Tokio geborene Yamamoto begann im Alter von 12 Jahren mit dem Posaunenstudium bei seinem Vater Tatsuo Yamamoto und Yoshiki Hakoyama. Nach seinem Studium an der Tokyo College of Music Senior High School wurde er an der Franz-Liszt-Musikakademie als Schüler von Gusztav Hoena und Sztan Tivador aufgenommen. Während seiner Zeit an der Akademie wurde er Mitglied der Posaunengruppe des Budapester Festivalorchesters. Anschließend studierte er an der Juilliard School bei Joseph Alessi, dem Solo-Posaunisten der New Yorker Philharmoniker.

Yamamoto ist ein S.E. Shires-Künstler und Dozent. Zu seiner Diskographie gehören "Proof", "Family Tree" (Kosei Publishing), "Trombone Concerto" und "Ballade" (Octavia Recordings). Sein neu erschienenes Buch "Ko-herent Warmup Drills and Routines for Trombone- The Ko-rrect Way to Start Each Day" ist bei Art of Sound Music erhältlich. Im Jahr hat Herr Yamamoto als Solist das Tan Dun Posaunenkonzert (US-Premiere) mit der Seattle Symphony aufgeführt.

Prof. Matthias Gromer

Deutschland

Prof. Ingemar Roos

Schweden

Nach seinem Abschluss als Organist in Stockholm studierte Ingemar Roos Posaune bei Palmer Traulsen in Kopenhagen, bei Denis Wick an der Guildhall School of Music and Drama in London und bei Jay Friedman in Chicago. Er war Mitglied des Civic Orchestra of Chicago. Außerdem studierte er bei Arnold Jacobs.
1971 wurde er Soloposaunist an der Norwegischen Oper in Oslo. 1978 war er Solo-Posaunist im Göteborger Symphonieorchester, dem Nationalorchester von Schweden.
Nach 45 Jahren Lehrtätigkeit ist er emeritierter Professor an der Staatlichen Norwegischen Musikakademie in Oslo und an der Musikhochschule Göteborg. Mehr als 80 seiner ehemaligen Studenten haben nach erfolgreichen Probespielen eine professionelle Anstellung gefunden.
Ingemar Roos hat bei den Festivals der International Trombone Association (ITA) zahlreiche Male als Solist, Dozent und Dirigent mitgewirkt.
Beim ITA-Festival 2000 erhielt er den Neill-Humfeld-Preis für herausragende Leistungen im Posaunenunterricht.
Bei internationalen Posaunenwettbewerben war er Jurymitglied in Grenchen, Porcia (5 Mal), Toulon und Markneukirchen.
Neben seiner Tätigkeit als Gastdozent bei Seminaren, Kursen und Lehrgängen unterrichtet er auch Jugendorchester sowie professionelle Ensembles und Gruppen in Ensemblespieltechniken und in Konzerten.

Prof. Fabrice Millischer

Frankreich

Spätestens seit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD gilt Fabrice Millischer als einer der begabtesten zeitgenössischen Posaunisten in Europa. Er ist bislang der einzige 1. Preisträger dieses anspruchsvollen Wettbewerbs in der Kategorie Posaune und nicht nur unter Berufsmusikern bekannt, sondern auch unter Liebhabern klassischer Musik im Allgemeinen.

Millischer begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Toulouse. Von Kindheit an der Musik ausgesetzt, begann seine Liebe zur Musik mit dem Klavier, wandte sich dem Cello und schließlich der Posaune zu. Er studierte beide Instrumente am Konservatorium von Toulouse und erhielt bei seinen Abschlussprüfungen Bestnoten. Noch immer unentschieden, welches der beiden Instumente sein „Favorit“ werden solle, entschied er sich, an das CNSMD in Lyon in die Posaunenklassen von Michel Becquet, Alain Manfrin und Daniel Lassalle zu gehen und gleichzeitig seine musikalische Karriere auf dem Cello bei Philippe Muller, Roland Pidoux und Xavier Philips in Paris fortzusetzen.

Als gefragter Solist wurde er eingeladen, mit dem Wiener Kammerorchester, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Orchester der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg, dem Orchestre National du Capitol in Toulouse, dem Symphonieorchester in Cannes und dem Ukrainischen Nationalorchester zu spielen. Auf seinen Tourneen besuchte Millischer Washington, Peking, Tokio, Seoul, München, Genf und Paris (um nur einige zu nennen) und nahm an Festivals teil, die den Blechblasinstrumenten gewidmet sind (z.B. der Eastern Trombone Workshop, das Epsival, die Cuivres en Dombes, die Limoux Cuivrée Spéciale, die Lieksa Brass Week, die Samedan Brass Week,...).

Da er sich sehr für die Musik unserer Zeit interessiert, hat er zur Schaffung einer Reihe von Werken für Posaune beigetragen. Viele zeitgenössische Musikstücke wurden komponiert und Fabrice Millischer gewidmet: "Konzert für Posaune und Blechbläserensemble" von Jean Guillou, "Konzert für Posaune und Orchester" von Patrick Burgan (auch bekannt als "La chute de Lucifer"), "Libretto" von Etienne Perruchon und "L'appel sauvage" von Alain Celo.

Neben dem Gewinn des ARD-Wettbewerbes ist Fabrice Millischer auch Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Posaune in Budapest (2005) und des Wettbewerbs für Barockposaune in Toulouse (2006). Seit 2009 ist er auch Teilnehmer am Programm „Déclic“ der AFAA, das die Förderung junger Künstler unterstützt. Im selben Jahr wurde er mit der Silbernen Medaille der „Académie des Arts et Lettres” ausgezeichnet.

2011 gewann er den „französischen Echo“ – den „Victoires de la Musique“ in der Gattung bester Nachwuchskünstler. Im selben Jahr wurde er von der renommierten "Académie Charles-Cros" mit dem großen Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2014 erhielt er in Deutschland den "Echoklassik Preis" für seine CD "French Trombone Concertos".

Trotz seines jungen Alters wird er regelmäßig zu Meisterkursen in Frankreich und Europa, aber auch in anderen Teilen der Welt eingeladen: in Washington, Peking, Quebec, Tokio, Seoul,...

Fabrice Millischer arbeitet zurzeit mit Antoine Courtois Paris zusammen und spielt die Posaune Creation Paris AC 422B.

Prof. Oliver Siefert

Deutschland

Oliver Siefert studierte Posaune bei Prof. Branimir Slokar in Trossingen und Bern. Weitere Studien verbinden ihn mit Prof. Lutz Köhler, Berlin und Dr. Edward Tarr, Basel. Von 1987 – 1989 war er Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie“. 1988 gewann er den Deutschen Hochschulwettbewerb in Berlin sowie 1992 den Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“.
Bereits 1991 verpflichtete ihn das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks als 1. Soloposaunisten nach Frankfurt. Neben zahlreichen Konzerten und CD – Einspielungen als Mitglied des hr – brass Ensembles (Blechbläser des RSO Frankfurt), ist Oliver Siefert Gründungsmitglied des Datura – Posaunenquartetts. 1993 gewann er mit dem Quartett den Jan Koetsier–Preis. Es folgten Uraufführungen von Wolfgang Rihm, Heinz Holliger, Uros Rojko u.a.
Seit 1997 gibt Oliver Siefert Duokonzerte mit der Harfenistin Maria Stange. Für diese außergewöhnliche Besetzung wurden schon mehrere Stücke (Michèle Rusconi, Jens Joneleit, Braxton Blake) geschrieben. 2000 erschien bei „Ars Musici“ die erste CD des Duo`s.
Er tritt als Solist mit Orchester, Klavier, Orgel oder Harfe in Europa und Japan auf. Ebenfalls gibt er in vielen Ländern Meisterkurse für Posaune und Blechbläserkammermusik.
Von 1999 bis 2005 war Oliver Siefert Leiter der Posaunenklasse an der Musikhochschule in Basel. Zum Oktober 2003 wurde Oliver Siefert als Professor für das Fach Posaune an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main berufen.
Seine Schüler spielen bei wichtigen Jugendorchestern wie dem Schleswig Holstein Festival Orchester, dem Gustav Mahler Jugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie sowie dem Jugendorchester der Europäischen Union. Viele seiner Studenten sind als Akademisten oder Praktikanten bei großen Orchestern tätig. Sie sind in verschiedenen deutschen Kulturorchestern u.a. den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausausorchester Leipzig, dem hr-Sinfonieorchester, dem mdr-Sinfonieorchester, den Theatern in Freiburg, Gießen, Saarbrücken und Passau, sowie der Philharmonie Konstanz, fest engagiert. Ebenfalls wurden ihnen Auszeichnungen als Preisträger namhafter Wettbewerbe sowie Stipendien großer Stiftungen zugesprochen.

Offizielle Korrepetitorinnen Fach Oboe

Frau Alessandra Gentile
Frau Yuko Inoue (Cembalo, 3. Runde)
Frau Madoka Ito
Frau Jin-Young Lee

Offizielle Korrepetitorinnen Fach Posaune

Frau Seri Dan
Frau Tayuko Nakao-Seibert